Zum Lernen geht's in den Keller: J. Oppmann präsentiert Sekterlebniswelt in historischem Gewölbe

Das Geheimnis der Sektkellerei J. Oppmann liegt im Untergrund verborgen. Genauer gesagt in den Kellergewölben unter dem toskanisch anmutenden Haus Nummer 7 in der Würzburger Martin-Luther-Straße. Hier in den jahrhundertealten Kellern die wesentlich älter sind als die Kellerei leistet man sich noch den Luxus der Zeit. In großen Holzbehältnissen ruhen Rohsekte unterschiedlichen Ursprungs und reifen unter der Aufsicht des erfahrenen Kellermeister langsam zu edlem Sekt. Es ist kühl hier unten, um die 12 Grad, – eine ideale Temperatur für die Lagerung.

Bei einer gut eineinhalbstündigen Führung können die historischen Keller unterhalb der Sektkellerei auch von Besuchergruppen erkundet werden. Das „Sekterlebnis“ beginnt mit einer Verkostung von sieben unterschiedlichen Sekten aus dem Hause J. Oppmann. Danach gibt es einen „Crash-Kurs“ zur Geschichte und Methoden der Sektherstellung. Dabei erfährt der Besucher, dass Josef Oppmann, Winzersohn aus Franken, schon 1865 in Würzburg seine Sektkellerei eröffnete, und fünf Jahre später auf der Weltausstellung in Wien für seine Schaumweine wertvolle Auszeichnungen erhielt. Kein Wunder, hatte der erst 22-jährige Unternehmer sein Handwerk doch in den Kellern der Champagne gelernt.

Viel Wissenswertes präsentiert auch die unterhaltsame und informative „Sekterlebniswelt“ bei J. Oppmann. Etwa, wie Wein in Sekt verwandelt wird. Ein faszinierender Vorgang, der sich bei J. Oppmann nach der „Methode Flaschengärung“ in der Flasche vollzieht. Der Laie erfährt, dass bei der „Flaschengärung“ die entfesselte Kraft der Hefe einen Überdruck von bis zu 6 bar erzeugt – und wie der Kellermeister die Hefe wieder aus der Flasche bekommt. Oder: Dass bei der „Vermählung“ verschiedener Grundweine eine „Cuvée“ entsteht, die den Geschmack des Sektes und damit den Ruf einer Marke begründet.

Qualität und Traditionsbewusstsein haben in der führenden fränkischen Sektkellerei einen hohen Stellenwert. J. Oppmann ist seit über 140 Jahren im fränkischen Weinland zu Hause und pflegt seit jeher eine enge Verbindung zu Winzern und Weingütern. Die „Grundweine“ bezieht Vorstand Albert Friedrich direkt vom Winzer, unter anderem aus der Staatlichen Hofkellerei in Würzburg. Alle Weine werden vor Ort vom Vorstand und dem Kellermeister verkostet und persönlich ausgewählt. Die Produktpalette des Hauses umfasst 12 Cuvées.

Die Führung ist ein besonderes und interessantes Erlebnis, deshalb sollte man sich viel Zeit nehmen. Allein für die Sektprobe sind etwa drei Stunden angesetzt. Die Führung ist ab 30 Personen möglich und kostet 18,- Euro pro Person. Optimal ist ein Termin am frühen Abend gegen 18 Uhr.

Quelle (lifePR)

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