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Zu Albert Schweitzers 135. Geburtstag am 14.01.2010: Ehrfurcht vor dem Leben

Zu Albert Schweitzers 135. Geburtstag am 14.01.2010: Ehrfurcht vor dem Leben
Zum 135. Geburtstag ihres Namensgebers erinnert die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt an das Grundprinzip „Ehrfurcht vor dem Leben“.
„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will“, ist vielleicht der berühmteste Leitsatz Albert Schweitzers. Leider ignorieren wir im Alltag die zweite Satzhälfte auch zum 135. Geburtstag des Friedensnobelpreisträgers noch häufig zugunsten der ersten Hälfte – bewusst oder unbewusst.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt erinnert daher daran, dass viele Prinzipien Schweitzers auch bei Alltagsentscheidungen ganz einfach umsetzbar sind. Ein wichtiger Schritt ist, bei Einkauf und Verzehr von Lebensmitteln bewusst vegetarische Alternativen zu wählen. So schenkt man nicht nur Leben, sondern man vermeidet es auch, die umweltschädliche und tierquälerische Massentierhaltung finanziell zu unterstützen.
„Meine Ansicht ist, dass wir, die für die Schonung der Tiere eintreten, ganz dem Fleischgenuss entsagen und auch gegen ihn reden. So mache ich es selber“, schrieb Schweitzer im Jahr 1964. Mag diese Entscheidung damals noch mit Entbehrungen verbunden gewesen sein, so ist eine Ernährung, die von Ehrfurcht vor dem Leben zeugt, heute so leicht durchzuführen wie noch nie. „Wer sich den Schritt zum Vollzeitvegetarier nicht vorstellen kann, kann durch einen reduzierten Konsum von Fleisch, Milch und Eiern trotzdem vielen Tieren Leid ersparen“, erinnert Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich seit zehn Jahren erfolgreich gegen die industrialisierte Massentierhaltung ein. Zu Ihren Aufgaben gehört es, über die Folgen der Fleischproduktion für Umwelt, Mensch und Tier aufzuklären. Mehr erfahren Sie im Internet auf http://www.albert-schweitzer-stiftung.de

Die gemeinnützige Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt wurde im Jahr 2000 von Rechtsanwalt Wolfgang Schindler als politisch und weltanschaulich ungebundene Tierschutzorganisation gegründet. Sie finanziert sich aus den Erträgen des Stiftungskapitals sowie aus Förderbeiträgen und Spenden. Ihren Namen erhielt die Stiftung von Rhena Schweitzer, der Tochter Albert Schweitzers.
Die Stiftungsaufgabe ist es, möglichst viel Leid zu vermindern. Deshalb setzen sich die Stiftung vor allem für die so genannten »Nutztiere« ein. Mit 60 Milliarden Tieren, die jedes Jahr unter meist unvorstellbaren Bedingungen kostenoptimiert gemästet und getötet werden, ist das Engagement für diese Tiere die wohl größte Aufgabe, der man sich stellen kann.
Die Albert Schweitzer Stiftung wirkt darauf hin, Haltungsbedingungen zu verbessern sowie die Überzüchtung (Qualzucht) der Tiere zurückzufahren. Außerdem stärk sie die vegetarische Idee, da der Stiftung keine Haltungsform bekannt ist, die man als wirklich artgerecht bezeichnen könnte.

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Mahi Klosterhalfen
Schoelerpark 5
10715
Berlin
presse@albert-schweitzer-stiftung.de
030 – 86 39 16 59

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