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Wie gründe ich eine WG für Menschen mit Demenz?

Fachtagung informiert praxisnah über aktuelle Anforderungen an ambulant
betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz –
10. September 2009 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Für Menschen mit Demenzerkrankungen sind ambulant betreute Wohngemeinschaften oft eine gute Alternative: weniger einsam als die eigene Wohnung und freier als die Rundum-Versorgung im Heim. Nach Aussagen des Vereins „Wohnen in Gemeinschaft-NRW“ ist diese Wohnform deutlich im Kommen. Initiativen, Pflegedienste, Architekten oder Hauseigentümer holen sich immer öfter Rat bei der 2007 gegründeten Initiative. Doch nicht nur die Nachfrage nach dieser Wohnform ist in NRW gestiegen, sondern auch die Zahl der fachlichen und gesetzlichen Anforderungen an die Betreiber.  Mit der Fachtagung „Perspektiven ambulant betreuter Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz“, die am 10. September im Wissenschaftspark Gelsenkirchen stattfindet, will die Initiative einen aktuellen Überblick über die neuen gesetzlichen Anforderungen geben. Gleichzeitig sollen wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Begleitung der ersten Pilotprojekte vorgestellt werden. Wer mit dem Gedanken spielt, eine solche Wohngemeinschaft zu gründen, erhält auf einem Fachforum für Gründer „multiprofessionelle“ Tipps. Denn eine erfolgreiche Gründung braucht das Know How und die Unterstützung von Pflegekräften, Verwaltungsfachleuten, Architekten und Ehrenamtlichen gleichermaßen.
„Neun Monate nach der Einführung des neuen Wohn- und Teilhabegesetzes in NRW, das mit den Anspruch angetreten ist, diese neuen Wohnformen zu integrieren, haben wir genügend Erfahrungen gesammelt, um die Vor- und Nachteile der neuen Regelungen praxisnah vorstellen zu können“, sagt Claudius Hasenau, WIG-NRW e.V. Vorstand, der davon überzeugt ist“ das diese Wohnform eine wichtige Lücke in der Versorgungs- und Betreuungslandschaft für ältere Menschen schließt, „die leider noch zu wenig bekannt ist.“
Auf der Tagung wird der Seniorenbeauftragte der Stadt Gelsenkirchen, Wilfried Reckert, über das „Gelsenkirchener Modell“ zur Zusammenarbet zwischen Pflegediensten und Verwaltung berichten. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus einem „Leuchtturm Projekt“ des Bundesministeriums für Gesundheit werden ebenso präsentiert, wie Praxisberichte von verschiedenen Pflege- und Betreuungsdiensten. Juristische Bewertungen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und bauliche Fragen bieten einen umfassenden und aktuellen Einstieg in das Thema, und zwar nicht nur für Entscheidungsträger aus der Pflege- und Wohnungswirtschaft, sondern eben auch für interessierte Hauseigentümer, Angehörige oder Architekten. Für die Fachtagung ist eine Anmeldung erforderlich. Der Kostenbeitrag beträgt 150,00 Euro. Programm und Anmeldung finden sich im Internet unter www.wig-nrw.de

Kontakt:
WIG Wohnen in Gemeinschaft NRW e.V.
Claudius Hasenau
Hansemannstr. 16
45879 Gelsenkirchen
0163 844 1811
0209 9230520
www.wig-nrw.de

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