Wechseljahre – was nun?

Unterstützung für die Zeit der Hormonumstellung

(djd). Der Gedanke an die Wechseljahre ruft bei zahlreichen Frauen gemischte Gefühle hervor: Zwar ist in dieser Phase der Nachwuchs flügge geworden und viele nutzen die neu gewonnene Freiheit dazu, beruflich noch einmal durchzustarten oder sich lang gehegte Wünsche zu erfüllen. Doch die damit einhergehenden körperlichen Veränderungen wecken auch die Angst, an Attraktivität zu verlieren. Während etwa ein Drittel der Frauen die Hormonumstellung kaum bemerkt und jede dritte Frau mit nur leichten Beschwerden wie Gewichtszunahme, Zyklusunregelmäßigkeiten und schlechter Laune zu kämpfen hat, leidet ein weiteres Drittel unter starken Symptomen und fühlt sich dadurch im Alltag massiv eingeschränkt. So kann der sinkende Östrogenspiegel anhaltende Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Herzrasen und die berüchtigten Hitzewallungen hervorrufen. Auch die Paarbeziehung ist häufig belastet, denn viele Frauen leiden unter Scheidentrockenheit und den damit verbundenen Schmerzen beim Verkehr.

Behandlung birgt weniger Risiken als angenommen

Wechseljahresbeschwerden kann man häufig mit einfachen Maßnahmen begegnen: Eine vollwertige Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse sowie regelmäßiger Ausdauersport steigern das Wohlbefinden. Entspannungstechniken wie Atemtraining, Yoga oder Tai Chi tragen dazu bei, das Körpergefühl zu verbessern und den Stimmungsschwankungen gelassener zu begegnen. Zudem kann eine individuell angepasste Gabe von weiblichen Hormonen eine ausgleichende Wirkung haben. Die potentiellen Risiken einer solchen Behandlung sorgten in den letzten Jahren für Verunsicherung bei den Patientinnen. Doch neuere, die Women’s Health Initiative-Studie (WHI) betreffende Studienergebnisse belegen, dass die gesundheitlichen Vorteile einer Hormonersatzbehandlung überwiegen und sich sogar eine präventive Wirkung auf verschiedene Erkrankungen wie etwa Dickdarmkrebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Osteoporose abzeichnet.

Natürlichen Prozess akzeptieren

Frauen, die ihre Gebärmutter noch haben, empfehlen Gynäkologen zusätzlich zur Einnahme von Östrogenen die Gabe eines Gestagens. Aktuellen Studien zufolge ist dabei naturidentisches Progesteron wie in Famenita günstiger. Wie eine Frau auf die Zeit ihrer Hormonellen Umstellung reagiert, ist auch immer eine Frage der inneren Einstellung: Wer die Wechseljahre als natürlichen Prozess sieht, sich Zeit für sich selbst nimmt und die neuen Freiräume genießt, kann sich in diesem Lebensabschnitt positiv weiterentwickeln.

Quelle Pressetreff

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