Uni Witten/Herdecke wird zur Teddyklinik

Am 17. Juni wird die große Halle der Universität Witten/Herdecke von eingebildeten Kranken der besonderen Art bevölkert sein: Rund 500 Kuscheltiere und Puppen mit Bauchschmerzen und gebrochenen Armen wollen engagierte Studierende dann in der so genannten Teddyklinik versorgen. Von der Anmeldung über einzelne Untersuchungsplätze bis hin zu einem Röntgengerät und einem eigenen Teddy-OP-Saal reicht die Klinik-Ausstattung, so dass die Halle der Uni an diesem Tag einem echten Stofftier-Lazarett gleichen wird.

Die Teddy-Ärzte studieren Medizin in Witten und wurden von erfahrenen Kinderärzten auf ihren neuen Job vorbereitet. „Uns geht es darum, dass die Kindergartenkinder ihre ‚kranken’ Teddys oder Puppen begleiten und so die Situation einer Behandlung aus der Beobachterperspektive erleben“, erklärt Sarah Schubert vom Organisationsteam. „Nach unseren positiven Erfahrungen der Vergangenheit möchten wir den Kindern auch in diesem Jahr durch eine spielerische Begegnung die Angst vor einem Arztbesuch nehmen.“

Dazu kommen die Puppenmütter und Teddyväter mit ihren Lieblingskuscheltieren ins Teddy-Krankenhaus und schildern einem „Facharzt für Stofftierheilkunde“ (Medizinstudierende) die erdachten Leiden. Anhand des ärztlichen Parcours, welcher mit den Plüschpatienten absolviert wird, sollen die kleinen Beobachter einen realistischen Einblick in die ärztliche Arbeitswelt erhalten und so auf spielerische Weise ihre Ängste verlieren. Wenn die Behandlung abgeschlossen ist, gibt es, je nach Erkrankung, einen Verband oder ein Rezept für ein Medikament. Auch ein richtiger Rettungswagen steht zur Besichtigung bereit. Teilnehmen werden in diesem Jahr dreizehn Kindergärten aus Witten und Umgebung.

Neben den Kindern profitieren jedoch auch die Studierenden von dem Projekt. Durch den Kontakt zu den kleinen Patienten schulen sie ihre kommunikativen und psychologischen Fähigkeiten und sammeln zudem Erfahrungen in der Kinderheilkunde.

Die Schirmherrschaft des Projekts haben in diesem Jahr Prof. Dr. Angela Martini (Fakultät für Kulturreflexion), Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Prof. Dr. Stefan Wirth (Dekan Fakultät für Gesundheit) und Prof. Dr. Michael Paulussen (Fakultät für Gesundheit) übernommen. Organisiert wird das Teddybär-Krankenhaus von der studentischen Fachschaft der Mediziner um die Koordinatorinnen Sara Lezon und Sarah Schubert. „Ohne die zahlreichen Teddyärzte, Helfer und Sponsoren wäre die Veranstaltung gar nicht möglich“, sagt Sara Lezon. „Für das Engagement können wir uns nur herzlich bedanken!“

Weitere Fotos der letzten Teddyklinik zum Herunterladen finden Sie auf der Seite www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/uni-wittenherdecke-wird-zur-teddyklinik.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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URL: http://www.uni-wh.de/

Quelle pressrelations.de

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