Umfrage: Gesetzestreue der meisten Deutschen endet, wenn sie den Sinn einer Regelung bezweifeln

Europäische Verbraucherkampagne right2bet testete Gesetzestreue bei Europäern

London/Berlin, 15. Februar 2010 – Der unkritische gesetzestreue Bürger scheint nicht nur hierzulande zu den Ausnahmen zu gehören. Denn 73 Prozent der Deutschen würden sich einem geltenden Gesetz widersetzen, wenn sie an dessen Sinnhaftigkeit zweifeln. Im europäischen Vergleich ist dieser Prozentsatz allerdings noch relativ gering, hier liegen die Franzosen mit satten 88 Prozent an der Spitze der europäischen Regelbrecher. Zu diesem Ergebnis kommt eine europäische Umfrage der Verbraucherkampagne right2bet aus dem Dezember 2009.

„Natürlich ging es uns in unserer Umfrage nicht darum, das kriminelle Potenzial der Europäer zu ermitteln oder gar jemanden zum Gesetzesbruch anzustiften“, so Michael Robb, Kampagnensprecher von right2bet. „Wir wollten lediglich herausfinden, ob die Europäer theoretisch dazu bereit wären, sich gegen geltendes Recht aufzulehnen, wenn sie es für unsinnig halten und realisieren, dass es sie in ihrer individuellen Freiheit einschränkt oder ungerecht behandelt“, fährt Michael Robb fort.

Das kann durch die Ergebnisse der europäischen Umfrage klar bejaht werden. 76 Prozent der Europäer teilen die Meinung, dass sie unnötige oder übertriebene Regeln und Vorschriften ignorieren würden. Allen voran die Franzosen (88 Prozent), gefolgt von den Briten (82 Prozent) und den Finnen (80 Prozent). Als offensichtlich gesetzestreuer zeigen sich die Niederländer, denn von ihnen würden lediglich 58 Prozent eine derartige Grenze wissentlich überschreiten. 22 Prozent aller Befragten finden, dass derartige Regelungen generell abgeschafft werden sollten, für 66 Prozent ist zumindest die Abschaffung einiger irreführender und unsinniger Gesetze denkbar. Grund für diesen partiellen Gesetzesverdruss in Europa könnte sein, dass mehr als jeder Zweite nach eigenen Angaben schon mindestens einmal seine individuelle Freiheit durch als sinnlos empfundene Regelungen eingeschränkt sah.

„Bei vielen Dingen weiß der vermeintliche „Täter“ gar nicht, dass er oder sie sich gerade strafbar macht. Besonders Unterschiede im Europäischen Recht können hier für Verwirrung und auch Ärger bei den Verbrauchern sorgen“, erläutert Michael Robb. „Genau diese Situation betrifft auch das europäische Wettrecht, denn kaum jemand weiß, wo man legal im Internet wetten darf und wo nicht. Um sich zukünftig zumindest auf diesem Gebiet nicht mehr unwissentlich strafbar zu machen, haben wir unsere europaweite Kampagne gestartet, damit alle Europäer selbst entscheiden können, bei wem sie ihr Glück versuchen möchten. Denn solange in Deutschland noch der Grundsatz „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ gilt, ist ein Überschreiten geltender Gesetze nahezu unvermeidbar“, schließt Robb.

Interessenten, die diese Kampagne unterstützen wollen oder mehr darüber erfahren möchten, können die Kampagnenseite www.right2bet.de besuchen und für ein einheitliches Wettrecht in Europa stimmen.

Wie unsinnig und unverständlich einige Regelungen in Europa sind, zeigt der verrückte Schiri unter: http://www.youtube.com/DerVerrueckteSchiri
Right2bet ist eine Kampagne, die Bürger der Europäischen Union dazu auffordert, sich für ihr Recht einer freien Wahl ihres Anbieters von Onlinewetten aus einem EU-Mitgliedsstaat an einer Petition zu beteiligen. Dabei ist es unerheblich, in welchem EU-Mitgliedsstaat der Anbieter seinen Sitz hat. In der EU sollte jeder das Recht haben, selbst zu wählen, bei wem er wetten möchte und dies nicht vorgeschrieben bekommen. Right2bet steht für Wahlfreiheit und richtet sich gegen Uneinheitlichkeit der Gesetzgebung in Europa. Unterstützer unterzeichnen die Petition auf www.right2bet.de
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