SPD fordert Schaffner bei der KVB

Jochen Ott: „In den nächsten fünf Jahren wollen wir verstärkt in Sicherheit und Service bei der KVB investieren.“ – Martin Börschel: „Höhere Attraktivität des ÖPNV führt zu höheren Fahrgastzahlen.“ – Jürgen Roters: „Maßnahme muss in den regulären Betrieb integriert werden.“


Jochen Ott, Martin Börschel und Jürgen Roters haben die Wiedereinführung von Schaffnern bei der KVB gefordert. Börschel: „Gedacht ist an einen Einsatz zunächst verstärkt in den Abend- und Nachstunden.“ Wenn sich das auf zwei Jahre angelegte Pilotprojekt bewährt, ist an eine Ausweitung gedacht. Noch einmal Börschel: „Die KVB ist mit den Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit auf dem richtigen Weg. Unsere Schaffner sollen durch ihre Präsenz, durch ihre Kompetenz und ihre ausgeprägte Kundenorientierung für eine höhere Attraktivität der KVB und ein höheres Sicherheitsempfinden sorgen.“

Für die SPD in Köln ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) tragende Säule eines integrierten Verkehrskonzeptes. Ziel der KölnSPD ist es außerdem, den Anteil des ÖPNV von derzeit 21 Prozent am Gesamtverkehrsaufkommen deutlich zu steigern. „Dies wird aber nur dann gelingen, wenn wir die Kundenzufriedenheit bezüglich der Sicherheit in den KVB-Bahnen insbesondere in den Abendstunden weiter verbessern“, so Jochen Ott, Vorsitzender der KölnSPD. Kurz gesagt: Wer in eine KVB-Bahn einsteigt, muss dies im Gefühl tun, sicher an seinen Zielort zu gelangen.

Die Kundenzufriedenheit bezüglich der Sicherheit in den KVB-Bahnen in den Abendstunden hatte sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert. Mit dem Vorstoß soll die Sicherheit in den Bahnen gerade in den Abendstunden nachhaltig verbessert werden. Die neuen KVB-Schaffnerinnen und Schaffner sollen gleichzeitig kompetente Ansprechpartner für Fragen bezüglich des KVB-Angebotes sein. Im Idealfall erhöhen sie durch ihr positives Erscheinungsbild das Image der Kölner Verkehrsbetriebe insgesamt. Noch mehr Sicherheit und Service könnten auch zu höheren Fahrgastzahlen führen und so zu einer – zumindest teilweisen – Gegenfinanzierung der Projektkosten in Höhe von circa 1 Million Euro sorgen.

Eine Verknüpfung zu den von der KVB bereits in der Durchführung befindlichen Maßnahmen zur Sauberkeitsoffensive, Fahrausweiskontrollen, Bestreifungen von Haltestellen, Begleitung von Nachtabfahrten bzw. nach Schulschluss, etc. wird ausdrücklich gewünscht, um eine größtmögliche Effektivität zu erreichen, Synergien zu nutzen und gleichzeitig die zusätzlichen Kosten zu minimieren.

Nach einem Erfahrungszeitraum von circa zwei Jahren soll auf Grundlage eines Berichtes darüber entschieden werden, ob eine Ausdehnung auch in die Tagesstunden zielführend im Sinne dieses Antrags ist. Dazu OB-Kandidat Jürgen Roters: „Die Idee der SPD finde ich gut. Bei Erfolg der Maßnahme muss diese in den regulären Betrieb integriert werden. Ich möchte in den nächsten fünf Jahren, gemeinsam mit der SPD dafür sorgen, dass die KVB ihr Angebot weiter optimiert, den Service verbessert und ihre Leistungen noch stärker auf die Bedürfnisse der Kunden ausrichtet.“

Sie können sich beteiligen! Senden Sie Ihre Anregung oder Meinung rund um die von der SPD-Fraktion geforderten Schaffnerinnen und Schaffner per Mai an: fraktion@koelnspd.de.

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