Schlau angemerkt: Fluglärm macht krank – offenbar im Kopf

Fluglärm ist ein großes Reizthema, was derzeit in den Medien wieder eine hohe Präsenz hat.

Aktuell gibt es verstärkt Klagen von Anwohnern, die sich über Fluglärm beschweren und ein Nachtflugverbot fordern.

Dabei berufen sie sich immer auf Studien, die behaupten Fluglärm mache krank.

Die Frage, die in der Öffentlichkeit aber irgendwie keinen Platz hat ist, warum wohnen diese Leute dann in Flughafennähe? Zum Beispiel in Köln gibt es kein Nachtflugverbot, aber das nicht erst seit gestern.

Der Flughafen ist auch nicht plötzlich wie Kai aus der Kiste aufgetaucht, sondern schon weit über eine Generation weg an diesem Standort in Porz.

Gut, natürlich ist der Flugverkehr in den letzten Jahren mehr geworden, aber mal ehrlich damit konnten auch schon die Anwohner rechnen, die vor 40 Jahren in der Nähe des Flughafens gebaut haben.

Niemand wird gezwungen in der Nähe des Flughafens in Porz zu wohnen, daher ist es unverständlich, dass Anwohner dagegen vorgehen wollen. Vorgehen gegen etwas was Arbeitsplätze schafft und Geld in die Region bringt. Vor allem am Beispiel Köln gegen etwas, was einen massiven Standortvorteil gegenüber anderen Flughäfen bringt, nämlich das fehlende Nachtflugverbot.

Gestöhnt und gezetert wurde vor ein paar Jahren als DHL dem Kölner Flughafen den Rücken zukehrte und nach Leipzig abwanderte. Die Angst war groß Arbeitsplätze könnten verloren gehen beziehungsweise verlagert werden.

Doch ein Nachtflugverbot könnte den Flughafen viel härter treffen. Er würde ihn wesentlich unattraktiver machen für Frachtfirmen und diese würden sich wahrscheinlich Alternativen suchen.

Darüber denken die Anwohner, die ja nicht gezwungen wurden in Flughafennähe zu ziehen, offenbar nicht nach. Ähnlich unverständlich war vor einiger Zeit eine Klage von einer Anwohnerin in Köln, die sich eine teure Wohnung im Rheinauhafen zugelegt hatte, und dann auf die Idee kommt, dass sie sich vom Schiffslärm gestört fühlt.

Soviel Verstand wird man doch von denkenden Menschen noch erwarten können, wenn ich an eine Hauptverkehrsstrasse ziehe kann ich nachher auch nicht die Autos wegklagen.

Bis 2030 hat der Flughafen Köln/Bonn eigentlich eine Erlaubnis Nachtflüge durchführen zu können und einen immensen Standortvorteil zu nutzen, doch aktuell versuchen aufgescheuchte Politiker aus populistischen Gründen dieses zurückzudrehen um einer kleinen Randgruppe von „Nachtfluggeschädigten“ nachzugeben.

Unverständlich in Zeiten, wo man es tunlichst vermeiden sollte Arbeitsplätze sinnlos auf´s Spiel zu setzen. Schließlich gibt es im Umland genug Bauflächen, wo Leute die ihre Ruhe haben wollen hinziehen können.

Zudem ist der Flughafen Köln/Bonn einer der seit 2009 CDA (Continuous Descent Approach) vorgeschrieben hat. Dabei sind die Triebwerke bei der Landung im Leerlauf, dieses führt nicht nur zu einer Treibstoffeinsparung, sondern auch zu einer geringeren Lärmbelastung.

Vor allem sollte man mal prüfen wieviele der Kläger und Demonstranten sich bereits dank finanzieller Unterstützung der Flughäfen Schallschutzmaßnahmen an ihren Wohngebäuden haben bezuschussen lassen.

In der ganzen Diskussion hat man den Eindruck viele streiten sich nur um des Streitens willen. Aber vielleicht macht Fluglärm ja wirklich krank – ein bisschen im Kopf scheinbar schon!

Mehr Informationen zu den Fluglärmgegnern in Köln gibt es unter:

http://www.fluglaerm.de/koeln/

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Quelle Schlaunews.de

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