Protokoll-Interoperabilität zwischen OT, IT und IIoT

Moxas Produktportfolio optimiert die Interoperabilität von OT-, IT- und IIoT-Protokollen in der Industrie 4.0

Systemintegratoren (SIs) sind immer auf der Suche nach unkomplizierten Lösungen für die Interoperabilität von Protokollen in der Betriebstechnologie (Operation Technology, OT), Informationstechnologie (Information Technology, IT) und im Industrial Internet of Things (IIoT).

Je nachkonkretem Einsatz finden SIs üblicherweise eine große Menge verschiedener Automatisierungsprotokolle vor, die miteinander verknüpft werden müssen, damit die Betriebsziele erreicht werden können. Beispielsweise werden in der OT-Welt, die MES- und SCADA-Systeme, SPSen, Messgeräte, Ventile, Sensoren und Motoren, etc. umfasst, Protokolle wie PROFINET, PROFIBUS, EtherNet/IP und Modbus eingesetzt. IT-Systeme beinhalten ein ERP-System, das mit SNMP, HTTP, SOAP und XML-Protokollen läuft. Zusätzlich dazu sind die üblichen Protokolle für die Einführung von IIoT oder Industrie 4.0 MQTT, AMQP und CoAP.

„Bezüglich der Flut an nicht interoperablen Protokollen gibt es auch gute Neuigkeiten – schließlich sind technologisch vielfältige Lösungen verfügbar, mit denen sich die Interoperabilitäts-Klüfte überbrücken lassen“, so Edward Lin, Product Manager bei Moxa.

Schnelle Implementierung über heterogene Netzwerke

Die steigende Komplexität von Betriebsprozessen ist zur großen Herausforderung für Hersteller mit intelligenter Fertigung geworden. Installation und Einrichtung erfordern mehr Zeitaufwand für die Planung der Architektur und Kommissionierung der Geräte. In einem Elektroraum ist zum Beispiel das Überbrücken vieler Modbus RTU-Leistungsmesser zu einem Modbus-TCP-Netzwerk aufgrund der Konfiguration der Slave-ID-Routingtabelle sehr zeitaufwändig.

Moxas patentierte „Auto Device Routing“-Funktion erfasst automatisch die Befehle eines SCADA-Systems und erstellt die Slave-ID-Routingtabelle. Diese Konfiguration lässt sich mit nur einem Klick innerhalb einer Minute erzielen. Darüber hinaus konvertiert Moxas Protokoll-Gateway, zwischen PROFINET, PROFIBUS, EtherNet/IP und Modbus, und seine anwenderfreundliche grafische Benutzeroberfläche reduziert die Konfigurationszeit um 70 % und macht das Programmieren überflüssig.

In der Ära der Industrie 4.0 werden IT-Abteilungen zum Zweck der Produktionsoptimierung einer steigenden Nachfrage nach der Erfassung von Produktionsdaten aus dem Fertigungsbereich konfrontiert. Keine einfache Aufgabe für IT-Personal, das nicht mit der Datenerfassung über Industrieprotokolle vertraut ist. Moxas Smart I/O unterstützt verschiedene Protokolle, wie Modbus/TCP und EtherNet/IP für die Industrieautomation sowie SNMP und RESTful API für die IT. Das ermöglicht die Kommunikation mit verschiedenen Schnittstellen und überbrückt die Kluft zwischen OT und IT. So können sowohl IT- als auch Automatisierungsingenieure komfortabel Daten vom selben I/O-Geräte abfragen.

IIoT-bereite Plattform für schnelle Industrie 4.0-Einsatz

In den Vorstandsetagen erwarten die Experten, dass sich Data Mining durch Betriebskostenreduzierung, optimierte Produktion und vorausschauende Wartung zur Ausfallreduzierung auszahlt. Daten von einem Edge-Geräte an die Cloud zu senden ist für viele Hersteller jedoch zeitaufwändig.

Moxas UC-8100 ist eine Embedded Computing Plattform, die für großflächige IIoT-Edge-Computing-Anwendungen entwickelt wurde. UC-8100 verfügt über einen ARM® Cortex™-A8 Prozessor und vielseitige Kommunikationsschnittstellen. Gekoppelt mit Moxas ThingsPro Suite ermöglicht der Computer die schnelle Integration von Feldgeräten in die Cloud mit der integrierten, einsatzbereiten Modbus-Polling-Engine und IIoT-Clients wie Amazon Web Services (AWS).

Verbesserte Lageerkennung zwischen Feld und Leitstand

Die Lageerkennung ist für Netzwerkbetreiber sehr wichtig, um außergewöhnliche Situationen verhindern und ununterbrochenen Betrieb sicherstellen zu können. In einer Leitstelle die konstante Sichtbarkeit aller Netzwerkgeräte und des Netzwerksstatus zu garantieren ist die Top-Priorität. Außergewöhnliche Ereignisse auf Fabrikebene festzuhalten und die dazugehörigen Informationen in Echtzeit zu interpretieren ist aufgrund der Komplexität der Protokolle und Netzwerke eine Herausforderung.

Moxa ist einer der wenigen Lösungsanbieter, welche die einfache Integration zwischen OT- und IT-Systemnetzwerken anbietet. Beispielsweise ist es für Ingenieure sehr aufwändig, gespeicherte Video-Clips zu durchsuchen, um der Ursache eines besonderen Ereignisses auf den Grund zu gehen. Mit Moxas kostenlosem Vide-Gadget können Bilder im SCADA-System innerhalb von 15 Minuten angezeigt werden, anstatt den ActiveX SDK für die zwei- oder dreistündige Programmierung im SCADA einzusetzen. Des Weiteren unterstützen Moxas IP-Videogeräte, wie Kameras und Netzwerkvideorekorder, Modbus TCP und SNMP-Befehle für die einfache Geräteverwaltung in SCADA-Systemen und schnelle Reaktion auf Notfälle. Zusätzlich dazu unterstützen Moxas Switches PROFINET, Modbus und EtherNet/IP, um es Ingenieuren in Produktionsnetzwerken, die mit OT-Protokollen laufen, zu ermöglichen, dass sie Daten und den Netzwerkstatus zentral im SCADA auslesen können. Die schnelle und vereinfachte SCADA-Integration sorgt für schnellere Fehlersuche und -behebung, reduziert Ausfallzeiten und verbessert die Lageerkennung.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.moxa.com/smartfactory
Oder in der Lösungsbroschüre: http://www.moxa.com/support/request_catalog_detail.aspx?id=3543

Moxa bietet ein lückenloses Spektrum von Qualitätsprodukten für industrielle Netzwerk-, Computer- und Automationslösungen und unterhält ein Distributions- und Servicenetz für Kunden in mehr als 70 Ländern. Moxas Produkte haben bereits weltweit über 30 Millionen Geräte für Anwendungen verschiedenster Branchen miteinander verbunden. Dazu zählen die Fabrikautomation, die intelligente Vernetzung von Schienenfahrzeugen, intelligente Stromnetze und Transportsysteme, die Öl- und Gasindustrie, die Marinetechnik und der Bergbau.

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Silke Boysen-Korya
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089/37003990
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