Pressekonferenz im Fall Mirco: Krach mit dem Boss führte zum verhängnisvollen Zufallstreffen mit dem Opfer

Am Freitagmorgen hat die Polizei in einer Pressekonferenz erste Details zum Mordfall Mirco bekannt gegeben. Hierbei gab es Erläuterungen zu den Tatumständen und zum Täter.

Hierbei führte der Leiter der Sonderkommission aus, dass das Auto, welches man die ganze Zeit gesucht habe zwar ein wichtiger Punkt war, aber am Ende hat man zuerst den Täter ermittelt.

Wie man letztendlich auf den 45 Jahre alten Familienvater gekommen ist verrät die Polizei aber auch auf Nachfrage nicht. Man hätte technische Methoden angewendet, die zum Täter führten.

Bereits am 20. Dezember war man allerdings auf den Passat, der am Tatort gesehen wurde, aufmerksam geworden. Es wurde festgestellt, dass es sich um einen Firmenwagen handelt, dessen Leasingvertrag ausgelaufen war. Das Auto war nach dem Verkauf schon ins Ausland unterwegs und wurde dann mit Hilfe eines Luxemburger Autohändlers wieder zurück nach Deutschland geholt.

Wie der Soko-Leiter Ingo Thiel weiter ausführte, sei man sehr überrascht gewesen, wie genau man den Täter durch das durchgeführte Profiling bereits kenne.

Laut Aussagen des Täters sei Mirco am Tattag freiwillig in sein Auto eingestiegen und der jetzige Fundort der Leiche sei auch der Tatort. Die Polizei geht von einem Sexualdelikt aus, allerdings werden diese Hintergründe erst bei weiteren Vernehmungen die kommenden Tage nochmal genauer beleuchtet.

Der Täter habe ausgesagt, dass er am Tattag am Morgen großen Ärger mit seinem Chef hatte, danach sei er planlos in der Gegend herumgefahren. Dabei kam es für Mirco zu dem verhängnisvollen Zusammentreffen der beiden.

Der Familienvater habe sich in der Folgezeit nach der Tat wohl sehr unauffällig auch gegenüber seiner Familie verhalten, allerdings ist er jetzt wohl erleichtert, dass die Vertuschungen vorbei sind. Es wurde auch schon Haftbefehl wegen Mordes gegen ihn erlassen.

Die Leiche habe der Mann nicht vergraben, sondern nur abgelegt, selbst bei der Rückkehr zum Ablageort habe der Täter keine Reaktion gezeigt.

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