POWER OF DREAMS GERMANY erreicht hoch gesteckte Ziele

Mit dem vierten Rang im Endklassement und der Verleihung des Design-Preises „Concours d’élégance“ beendet PODG bravourös eine spektakuläre Rennsaison 2009

Cowes/Isle of Wight & Douglas/Isle of Man. Bis zum definitiv letzten Einzelrennen der Saison 2009 in der britischen Honda Formula 4-Stroke Powerboat Series (HF4SPS) war „POWER OF DREAMS GERMANY – By Honda Motor Europe (North)/Concept by Project Raceboat“ (PODG) ein heißer Titelaspirant. Dabei konnte das deutsche Team auf der Schlussetappe, dem Isle of Man Grand Prix (IOM GP), sein Leistungspotenzial gar nicht mehr komplett abrufen. Nach einem enormen Strukturschaden am Rennboot in Cowes ließ eine zeitraubende Reparatur bis wenige Stunden vor der Abreise zum diesjährigen Finale keinen Test mehr zu. Wie sich später herausstellte, hatte die Instandsetzung eine deutliche Veränderung des Fahrverhaltens mit sich gebracht, welche selbst ein Ausnahmefahrer wie Mark Niemann mit seinem versierten Navigator Ronny Steudel nicht einfach so egalisieren konnte. Nichtsdestotrotz wurde PODG als bis zuletzt einziger internationaler Teilnehmer in der 225 PS-Klasse ausgezeichneter Vierter im Final Ranking der HF4SPS, womit man das Vorjahresergebnis deutlich verbessern und die gesteckten Ziele für die Saison 2009 klar erfüllen konnte. In Douglas verlieh man dem Team sogar nach 2007 und 2008 zum dritten Mal die Auszeichnung „Concours d´élégance“ für das bei einem Grand Prix im Design schönste und technisch am besten präparierte Powerboat seiner Kategorie. „Das ist ein tolles Tripel! Ein großer Dank gilt hierfür speziell unseren Sponsoren und Partnern PROOF DESIGN AND INNOVATION MANAGEMENT und RIWAX NEDERLAND für Design bzw. Pflege, BARON MARINE mit HUMMINBIRD, DE HOEVE MULTIPOWER mit OPTIMA BATTERIES und KÖNIG KOMFORT- UND RENNSITZE für die technische Veredelung sowie IJSSELSPORT für den exzellenten Service am HONDA-Motor“, so der begeisterte Pressesprecher Olaf Ziegs.

Am 28. und 29. August 2009 war Cowes auf der Isle of Wight im Rahmen des „The Cowes Powerboat Festival 2009“ ebenfalls Schauplatz für die HF4SPS. Eine Besonderheit für die Serie gab es hier beim Austragungsformat. Es stand diesmal eine Endurance-Herausforderung über 39 Seemeilen für die HONDA-Flotte an, eingebunden in die 49. Auflage des traditionsreichen Powerboat-Klassikers Cowes-Torquay-Cowes. Im Cockpit waren Mark Niemann als Fahrer und Simone Schuft als Navigator gesetzt. Doch es hat nicht sollen sein, denn aufgrund eines plötzlich aufgetretenen massiven und substanziellen Strukturschadens an der POWER OF DREAMS GERMANY beim Funktionstest am Vortag des Rennens, konnte das Team nicht an den Start gehen. Dieser war eine Folge der stetigen und immens hohen Materialbelastung während der bis dahin schon fast drei erfolgreichen Saisons Motorbootrennsport unter härtesten Offshore-Bedingungen. Die Cockpit-Crew konnte zum Glück in letzter Sekunde Schlimmeres verhindern, indem sie die PODG in einer dramatischen Aktion in den Hafen zurück brachte und diese dort kurz vor dem Sinken noch gerade so aus dem Wasser krante. Trotz der Erleichterung über die Rettung des Rennboliden schmerzten jedoch die Nichtteilnahme am Langstrecken-Highlight und besonders die entgangenen äußerst wichtigen Punkte im Titelkampf. Als kleines Happy End konnte POWER OF DREAMS GERMANY aber trotz allem den zweiten Rang in der Gesamtwertung behaupten und hatte damit weiterhin gute Chancen auf die Krone in der 225 PS Klasse.

Bereits drei Wochen später war die Douglas Bay der Isle of Man Austragungsort des Saisonfinales der Honda Formula 4-Stroke Powerboat Series. Rund um den „Tower of Refuge“ zeigten alle Teams der spektakulären Serie vom 18. bis 20. September 2009 beim IOM GP nochmals ihr ganzes Können. Bei sehr schönem Spätsommerwetter und prächtiger Zuschauerkulisse boten sich für alle Starter aufgrund relativ ruhigen Wassers optimale Rennbedingungen. Die POWER OF DREAMS GERMANY wurde nach dem Aus von Cowes erst unmittelbar vor der Abfahrt zur berühmten Insel in der Irischen See unter größten Anstrengungen fertig, weshalb das Setup nicht mehr getestet und optimiert werden konnte. Mark Niemann als Fahrer und Ronny Steudel als Navigator wurden also hinsichtlich der möglichen Performance buchstäblich ins kalte Wasser geworfen. Nach den bisher sehr guten Ergebnissen reichte es dann in den abschließenden drei Läufen 2009 nur zu den Rängen sechs, vier und fünf. Dazu Teamchef Günter Steinbach: „Wir konnten unser Leistungspotenzial einfach nicht abrufen, weil wir durch den limitierenden Faktor Zeit absolut keine Gelegenheit zur Abstimmung des Rennbootes hatten. Die Reparatur hat eine nicht unerhebliche und so zu erwartende Veränderung der Fahreigenschaften mit sich gebracht.“ Dennoch wurde das deutsche Team Gesamtvierter dieses Rennwochenendes und hatte sogar bis zum allerletzten Durchgang noch die theoretische Möglichkeit, Champion in seiner Kategorie zu werden.

Der gleichzeitige vierte Platz von POWER OF DREAMS GERMANY im Endklassement 2009 darf nicht nur im Hinblick auf den ständigen Heimvorteil der ausschließlich britischen Konkurrenz als voller Erfolg gewertet werden. Er entspricht exakt den von der Teamleitung zu Beginn des Jahres als realistisch prognostizierten Zielen und Erwartungen.
Eine Vision wurde wahr – Project Raceboat
Die Entstehungsgeschichte eines Motorsportunternehmens im Bereich Wassersport

Köln. High-Tech, Speed, Fashion – das waren die Elemente, die Günter Steinbach, geboren im August 1961, stets an der Formel 1 faszinierten und die ihn in den 90er Jahren immer wieder an die nahe seinem deutschen Wohnort Kerpen gelegene Rennstrecke ins belgische Spa-Francorchamps zogen. Hier ist der ehemalige Kaufmann im Bankaußendienst einer renommierten Schweizer Bank dann auch bis heute im übertragenen Sinn geblieben, denn in Spa-Francorchamps fasste er den Entschluss, hauptberuflich in die Welt des Rennsports einzusteigen. Der Spirit der Formel 1, die als Inbegriff von Exzellenz, Wettbewerbsfähigkeit und Qualität steht, beinhaltete für den Mann aus der Michael-Schumacher-Stadt die gleichen Grundwerte wie erstklassiges Banking – nur eben noch eine deutliche Spur dynamischer. Dass sich dadurch in sein Sprachenrepertoire noch Französisch und in sein Leben der Einfluss des Savoir-vivre dazugesellte, förderte nur den Entschluss einer radikalen beruflichen und privaten Veränderung. Eine Vision kristallisierte sich heraus.

Nachdem der Einstieg in den Rennsport 1999 durch die Promotion-Mitarbeit an den 6 h Spa Classics in Spa-Francorchamps vollzogen war, folgte bis zur offiziellen Gründung von Project Raceboat im Mai 2003 zunächst eine Achterbahnfahrt der Emotionen: Unbeschreibliche Highlights mit verschiedenen Autorennteams, die 2001 mit einem Sieg in der GT-Klasse beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans gekrönt wurden, wechselten sich ab mit einschneidenden Business-Erfahrungen. Dabei lernte Steinbach mehr als einmal die harte und in einigen Teams oft nachdenklich stimmende Management-Realität kennen, in der das vorhandene Markt- und Sponsorenpotenzial missachtet oder mitunter gar vergrault wurde. Genau diese Erfahrungen ließen die Idee eines eigenen Motorsportunternehmens reifen. Allerdings musste es etwas Neues sein und deshalb orientierte er sich schließlich im Motorboot und nicht wie ursprünglich geplant im Automobilrennsport. Mit Project Raceboat hatte Steinbach sich somit selbst ein Instrument geschaffen, um sein Marketing-Know-how und seine Ideen in unbeeinflusster Eigenregie umzusetzen. Eine Vision füllte sich mit Leben.

Im Gegensatz zu vielen anderen Projekten im Straßen- und Wasserrennsport ist Project Raceboat rein von der Marketing-Seite her kreiert und nicht aus purer technischer Begeisterung heraus oder lediglich als Privatvergnügen entstanden. Natürlich bildet exzellentes Engineering letztlich immer die Basis für Rennerfolge. Bei Steinbach jedoch wird größter Wert darauf gelegt, dass die Rennleidenschaft auf keinen Fall den kaufmännischen Sachverstand trüben darf. Der Slogan „Success in business and racing – the unified goal.“ manifestiert diesen Anspruch unumstößlich und unterstreicht dabei den entscheidenden Maßstab für das gesamte Handeln: „Success“ – den Erfolg! Eine Vision wurde konkret.

Project Raceboat verkörpert exakt, was man sich von einem sportlichen Unternehmen wünscht: Zielgerichtet zu kämpfen, eine Vorbildfunktion einzunehmen und die Partner sowie das eigene Land in einer Hightech-Sportart weltweit professionell und sympathisch zu vertreten. Dabei geht es zuerst einmal nicht darum, möglichst viel Geld zu verdienen, sondern möglichst viel zu leisten. Dazu ist eine äußerst verlässliche Struktur mit professionellen Kooperationspartnern gewachsen, die im Lean Management eine sehr hohe Effizienz gewährleistet. Hier ist es Steinbach gelungen, die richtigen Leute zusammenzuführen. Er bildet dabei den Filter, der alle Störungen abhält, und gleichzeitig den Motor, der das Teamwork vorantreibt. Im Motorbootrennsport ist damit eine unbesetzte Nische gefunden worden. Project Raceboat ist flexibel und geprägt von Innovation. Sein Wert bestimmt und erhöht sich durch seine Exklusivität. Ob jung, lebendig, leidenschaftlich, laut oder bunt – was immer die Sponsoren und Partner erwarten, kann umgesetzt werden. Die Vision war definiert.

„Man muss alles investieren, um nicht alles zu verlieren, aber alles zu gewinnen.“ – Nach dieser Devise ist Steinbachs Management im ersten Schritt ausgerichtet, um den Zugang zu den Marketing-Abteilungen vorrangig deutscher Unternehmen zu bekommen. Und das in einem Land, welches nicht maritim geprägt und in dem der Motorbootrennsport in den Charts des Entertainment nicht oben angesiedelt ist. Project Raceboat hat seinen Fokus bezüglich der Partner auf Deutschland ausgerichtet, ein Land mit ständig neuer Nachfrage nach spektakulären und effizienten Marketing-Instrumenten, die es ganz im Sinne und zum Nutzen der Geschäftspartner in eine potente Wirtschaft zu integrieren gilt. Eine eigentlich selbstverständliche Handlungsweise wird von Steinbach dennoch wiederholt ausdrücklich zitiert, besonders aufgrund seiner Erfahrungen während seiner Lehrzeit im Motorsport: „Man verhält sich seriösen Geschäftspartnern gegenüber korrekt und belohnt ihre Loyalität.“ Dieses Zitat ist besonders als Appell an Unternehmen zu verstehen, die neuen Ideen gegenüber aufgeschlossen sind und für sich selbst eine Vorreiterrolle im Marketing beanspruchen. Diesen Unternehmen bietet sich die Chance, mit relativ geringem Budget neues Marketing-Terrain zu erobern und mittel- bis langfristig in Zusammenarbeit mit einem gut geführten Motorsportunternehmen viel zu erreichen. Steinbach scheut deswegen auch nicht die Rolle des Vorreiters und sich selbst besonders in die Pflicht zu nehmen, indem er feststellt, dass ein Team nur so schnell ist wie sein Leader. Bietet dieser kein Vorbild, hat keiner den Ehrgeiz, hart zu arbeiten. Doch nur das bringt den Erfolg.

Das sportlich erklärte Ziel ist der Erfolg in der Class 1 World Powerboat Championship. Der Fahrplan hierzu ist erstellt, das Drehbuch geschrieben. Der Einstieg in die Königsklasse des Motorbootrennsports soll so schnell wie möglich über die Stufen Honda Formula 4-Stroke Powerboat Series und XCat World Series Powerboat Championship erreicht werden.

Eine Vision wurde wahr.

„Mein ganzer Fokus ist ausschließlich auf das Wachstum, die Entwicklung und den Erfolg von Project Raceboat und seinen Projekten ausgerichtet.“
(Günter Steinbach, Company Head Project Raceboat)

Project Raceboat
Olaf Ziegs
Vogelsanger Weg 39
50858 Köln
0221/50294648
0221/50294649
www.project-raceboat.com

Pressekontakt:
Ziegs Kuchel Müller Communication Service
Olaf Ziegs
Vogelsanger Weg 39
50858
Köln
publicrelations@project-raceboat.com
0221/50294648
http://www.zkm-koeln.de

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