Neues Sanierungsverfahren: Schimmelpilz ohne Chemie, Staub und Sporen beseitigen

Der BSS Bundesverband Schimmelpilzsanierung e. V. bietet für Handwerker, Berater und Sachverständige einen neuen Lehrgang zur staub- und sporenfreien Sanierung nach D-MIR® Qualitätsstandard an. Das Verfahren gewährleistet optimalen Umgebungs- und Arbeitsschutz bei der Sanierung von Schimmelpilzschäden.
Düsseldorf, Februar 2010 – Für viele ist er nur ein optisches Problem: der Schimmelpilz. Doch selbst dann, wenn er sich nicht durch „lästige“ Flecken bemerkbar macht, kann er
versteckt oder mit dem bloßen Auge nicht erkennbar in großen Mengen in Wohn- und Geschäftsräumen gewachsen sein. Die fachgerechte Beseitigung derartiger Schäden stellt die Fachleute immer wieder vor große Herausforderungen, denn die seitens der Arbeitsschutzverordnungen und behördlichen Leitfäden des Umweltbundesamtes gemachten Vorgaben zum Umgebungs- und Arbeitsschutz müssen in der Praxis umgesetzt werden.

Ein neuer Praxislehrgang des BSS Bundesverband Schimmelpilzsanierung e. V. vermittelt Anwendern und Sachverständigen das Verfahren und den Einsatz modernster Geräte zur Beseitigung von Schimmelpilzbefall nach dem vom BSS-Mitglied Edgar Gummerum, Geschäftsführer der Seßlacher special-clean.com GmbH, entwickelten D-MIR® Qualitätsstandard. D-MIR® steht dabei für Dynamisch-Mikrobiologische Innenraum Reinigung. „Mit dieser Methode kann der Schimmelpilzbefall aus Innenräumen mechanisch nachhaltig nahezu ohne Staub- und Sporenfreisetzung entfernt werden. Selbstverständlich erfolgt die entsprechende Sanierung ohne den Einsatz chemischer Stoffe. Da durch rein technische Maßnahmen die Staubfreisetzung weitgehend vermieden wird, kann die Sanierung ohne zeitaufwändige und umständliche Abschottungsmaßnahmen durchgeführt werden. Der Nutzungsausfall der Räume wird auf ein Minimum reduziert. Weder die Raumluft noch die Oberflächen im Sanierungsbereich werden zusätzlich mikrobiell belastet“, erläutert Edgar Gummerum. „Wir halten dabei alle notwendigen Vorschriften ein, arbeiten wirtschaftlich und vermeiden Gesundheitsrisiken für Anwender und Dritte. Durch den Qualitätsstandard werden einheitliche und einhaltbare Rahmenbedingungen garantiert“, so der Experte Gummerum.

„Der Lehrgang ist für Sanierer und Unternehmen, die ihr Leistungsspektrum erweitern
wollen, ebenso interessant wie für Sachverständige, die sich mit Schimmelpilzschäden
beschäftigen und ebenso für diejenigen, die Sanierungsaufträge vergeben“, sagt Dr.
Wolfgang Lorenz, Vorsitzender des Bundesverbandes Schimmelpilzsanierung. In Theorie und Praxis werden die Teilnehmer des BSS-Lehrganges unter anderem über gesundheitliche Risiken informiert, es werden klassische Sanierungstechniken wie die Materialentfernung und Desinfektion erläutert, Haftungsfragen sowie Richtlinien und Verordnungen zum Arbeitsschutz besprochen. Weitere Bestandteile sind die Planung des jeweiligen Sanierungsablaufes, der Einsatz und die Wartung der Geräte sowie die ausführliche Vorstellung von D-MIR®, die Handhabung eines Hochleistungssaugers sowie Einbau, Umbau und Betrieb eines integrierten Sanierungs-Luftleitungssystems. Die D-MIR®-Vorteile für die Anwender liegen für den BSS-Vorsitzenden Lorenz auf der Hand: „Mit dem Einsatz von D-MIR® erreichen wir schon nach ganz kurzer Zeit Außenluftqualität im Sanierungsbereich. Die Gefahren gesundheitlicher Beeinträchtigungen werden auf ein Minimum reduziert, ebenso der Aufwand für die Raumabschottung.“ Damit falle der betroffene Raum nur kurze Zeit für seine eigentliche Nutzung aus, was sich kostengünstig auswirke. „Weil außerdem alle Sanierungsschritte standardisiert sind, lassen sich Gutachten übersichtlich und fallbezogen darstellen. Damit ist D-MIR® auch für Sachverständige hochinteressant“, so Lorenz.

Die allgemeine Fachkunde zur Sanierung von Schimmelpilzschäden werde zudem in weiteren Lehrgängen des BSS vermittelt. Die Praxistauglichkeit von D-MIR® wurde bereits vom Institut für Arbeitsschutz der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BGIA) bestätigt, das nach mehr als 30 Einzelmessungen die staubarme und nach dem Grundsatz des präventiven Arbeitsschutzes konzipierte Methode als vorbildlich würdigte. Die Belastungen für die Beteiligten seien dabei so gering, dass diese mit dem Mindestarbeitsschutz arbeiten könnten. Ab Ende Februar finden die Lehrgänge monatlich im fränkischen Bad Staffelstein statt. Informationen sind online unter www.schimmelpilz.tv und www.D-MIR.net abrufbar.

Über den BSS Bundesverband Schimmelpilzsanierung e. V.:

Die Mitglieder des Bundesverbandes Schimmelpilzsanierung e. V. (BSS) beschäftigen sich professionell mit der Prävention, Begutachtung und Beseitigung von Schimmelpilzschäden in und an Gebäuden. Es ist beabsichtigt, eine mehrstufige bundeseinheitliche Zertifizierung einzuführen, die den Auftraggebern von Sanierungsmaßnahmen und den beteiligten Behörden eine sichere Beurteilung der jeweiligen Sachkunde der Fachbetriebe ermöglicht. Das Ziel des Verbandes liegt ferner in der Information von Verbrauchern, Behörden und Fachbetrieben über die Gesundheitsrisiken mikrobieller Belastungen und über die optimale Behandlung von Befallsvorkommen. Mitglieder sollen ferner die Gelegenheit zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch erhalten.

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Pressekontakt:
BSS
Bundesverband Schimmelpilzsanierung e.V.
Graf-Adolf-Str. 12
40212
Düsseldorf
bss@schimmelpilz.tv
+ 49 (0) 800 277 44 44
http://www.schimmelpilz.tv

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