Neue Allianz für frühgeborenes Leben

EFCNI und die US-Organisation March of Dimes kämpfen für Frühgeborene

In Deutschland wird jedes zehnte Kind zu früh geboren, in den USA jedes achte: Die European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI) und die renommierte amerikanische Organisation March of Dimes (MOD) wollen diesem Missstand mit einer Kooperation begegnen. Die neue strategische Allianz ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Situation von Frühgeborenen weltweit und wurde bei einem gemeinsamen Treffen mit der Präsidentin Dr. Jennifer L. Howse in New York beschlossen.

Erfahrungsaustausch rettet Leben!

Ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit ist der Erfahrungsaustausch zwischen der 2008 gegründeten, jungen europäischen Stiftung EFCNI und der etablierten March of Dimes zur Formulierung gemeinsamer Ziele. So befürworten EFCNI und MOD die Schaffung eines Globalen Rates, um für Prävention von Frühgeburten auf der ganzen Welt zu sorgen und die Versorgung von Frühchen rund um den Globus zu verbessern. Anfang Oktober wird March of Dimes in Zusammenarbeit mit der World Health Organization (WHO) den ersten weltumfassenden Bericht zur Situation von Frühgeborenen in 190 Ländern auf einer internationalen Konferenz in Delhi/Indien vorstellen. In New York wurde auch das gemeinsame Vorgehen zur Anerkennung eines jährlichen Tages des Frühgeborenen durch die WHO beschlossen.

Die geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Silke Mader: „Wir sind sehr beeindruckt von der professionellen und erfolgreichen Arbeit von March of Dimes. Gemeinsam können wir noch mehr bewegen und überlebenswichtige Maßnahmen zum Schutz von Frühgeborenen umsetzen.“

Erster Internationaler Tag des Frühgeborenen am 17. November 2009

Ein zentrales Thema des Treffens waren auch die Vorbereitungen der Aktionen zum Ersten Internationalen Tag des Frühgeborenen, oder Prematurity Awareness Day, der am 17. November 2009 weltweit gemeinsam mit der US-Organisation March of Dimes und der australischen Organisation Austprem ausgerichtet werden soll. In Zusammenarbeit mit Elternvertretungen und Fachgesellschaften wie der GNPI werden an diesem Tag sowie in den Wochen davor und danach zahlreiche begleitende internationale Aufklärungs- und Themen-Veranstaltungen stattfinden, zum Beispiel auch ein Benefiz-Konzert in München am 12. November 2009 mit dem schwedischen Star-Pianisten Robert Wells.

Weitere Informationen unter www.efcni.org

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