Navigationssystem verliert gegen Autoatlas

Akzeptanzprobleme für die mittlerweile preiswerte elektronische Hilfe / autoki-Mitglieder navigieren lieber selbst

Heutzutage findet sich in vielen Autos ein Navigationssystem. Zuerst ein unbezahlbarerer Luxus ist dieser elektronische Wegweiser spätestens seit Aldi-Sonderangeboten für alle erschwinglich geworden, die keine Straßenkarten mehr lesen wollen. Die Technik scheint die alten Straßenkarten zu verdrängen.

Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang die Für-und-Wider-Diskussion beim Automobilclub autoki.com. „Zwei Drittel der autoki-User nutzen noch gern eine Straßenkarte“ fasst das autoki-Mitglied „sike“ das bisherige Ergebnis zusammen.

Navigationssystemnutzer „alex“ gehört zu dem unterlegenen Drittel und ist einer der wenigen, die der Landkarte gern Adé sagen. Ohne Navigationssystem „habe ich früher immer Autobahnabfahrten verpasst.“. Die meisten anderen autoki-Mitglieder scheinen damit allerdings keine Probleme zu haben.

Für die Ablehnung eines Navigationssystems sprechen unterschiedliche Gründe.
Zum einen wird es als unnötig abgetan. „Frau ist Kartenfahrerin…und bisher immer ans Ziel gekommen“, so die Autofahrerin KroLada.

Zum anderen kommunizieren die autoki-Mitglieder immer noch lieber von Mensch zu Mensch, als der „blechernen Beate blind zu vertrauen“, wie „Grischa“ schreibt.
„Man kann ja immer nach dem Weg fragen“ meint „nope“ und auch „Thomas“ ist „aus Überzeugung Kartenfahrer“. Er komme so „viel eher mal in den Kontakt mit den einheimischen Schönheiten“.

„Dass man nicht blind durch das Land fährt“ sei ein weiterer „Vorteil der guten alten Karte“, so Kartenleser „Roberto“. Mit Navigationssystem wisse man oft nicht mehr genau, welche Umgebung man durchfahren hat „weil man blind den Anweisungen gefolgt ist.“

Weiterhin Karten zu lesen bringt der autoki-Diskussion zufolge also nicht nur dem Training des Orientierungssinns etwas, sondern auch mehr Kontakt mit der Außenwelt.

Die autoki-Mitglieder sind sich einig: Am Ende der Fahrt lieber das zufriedene Gefühl, unelektronisch zum Zielort gelangt zu sein, als das neutrale „Sie sind am Ziel“ der Computerstimme.

Über Navigationssysteme oder Kartenlesen kann hier mitdiskutiert werden:
www.autoki.com/groups/die_frage_des_tages/home?open_topic=853

Medienkontakt:
Katharina Toparkus, Tel. (0163) 297 3228 oder (030) 24 08 31 96,
Email: presse (at) autoki.com, Autoki Ltd., Invalidenstr. 34, 10115 Berlin

Über autoki.com – autoki wurde im Herbst 2006 von drei Auto begeisterten Freunden in Berlin gegründet. Ihr Ziel: eine Marken übergreifende Gemeinschaft von Autoenthusiasten zu gründen. Anfang Mai 2007 begann der für jeden zugängliche offizielle Beta-Test. Autoki.com hat seit seinem Launch im April 2007 eine vierstellige Mitgliederzahl erreicht. Trafficvolumen und Mitgliederzahl legen wöchentlich mit einer knapp zweistelligen Prozentrate zu. Autoki.com wird von den erfahrenen Internet-Investoren Lukasz Gadowski (Spreadshirt, StudiVZ) und Christophe Maire (Nokia Gate 5) finanziert.

Quelle (openPR)

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