Muss der 1. FC Köln Müngersdorf zwangsläufig den Rücken kehren?

Laut den neuesten Medienberichten ist der Ausbau des RheinEnergieStadion zwar technisch möglich, aber aus Gründen des Lärmschutz mit noch weiteren bisher nicht kalkulierten Kosten verbunden, die eine Erweiterung wohl unwirtschaftlich machen.

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger erfahren hat, beschäftigt sich der Aufsichtsrat der Kölner Sportstätten GmbH am Mittwoch mit einer Architektenstudie, deren Inhalt die bisherige Betrachtungsweise auf eine größere Heimspielstätte für den 1. FC Köln wahrscheinlich grundlegend ändern wird.

Bislang war man immer davon ausgegangen, dass ein Ausbau des Stadions an der jetzigen Position von 50.000 Plätzen auf 75.000 Plätzen relativ problemlos möglich ist, aber dann noch einiges an der Infrastruktur um das Stadion wegen des höheren Besucheraufkommens gemacht werden muss.

Doch der Studie zur Folge wurde bislang eins nicht ausreichend bedacht – der Lärmschutz für die Anwohner.

Beim Aufstocken des Oberranges würde wohl kein Weg daran vorbeiführen, dass eine Komplettüberdachung zwingend notwendig würde, um die Lärmemissionen für die Anwohner zu reduzieren.

Der 1. FC Köln scheint mit solchen Hindernissen aber gerechnet zu haben und hat aus diesem Grund bereits eine Prüfung in Auftrag gegeben, wo man ein komplett neues Stadion mit einer größeren Kapazität bauen könnte. Spätestens 2024 könnte Müngersdorf dann als Heimspielstätte des 1. FC Köln Geschichte sein.

 

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