Möbelhersteller Vitra verbessert logistische Prozesse mit Drucktechnologie

Mit ThinPrints .print-Lösung ermöglicht der Möbelspezialist Vitra seinen externen Partnern über das Internet sicheren Zugriff auf Druckaufträge des internen SAP-Systems. Die Zulieferer können Bestellungen, Stück- und Auftragslisten aus SAP direkt bei sich im Werk ausdrucken oder die Druckaufträge automatisch übermitteln lassen.

In Deutschland arbeitet Vitra mit vier Lieferanten zusammen, die für ihre Produktion tagesaktuelle Fertigungsaufträge und Bestellungen aus dem internen SAP-System benötigen. Außerdem gibt es eine Niederlassung in Japan, an dem die Beschäftigten Zugriff auf SAP-Dokumente brauchen. Vor allem wenn Druckdaten über weite, zum Teil instabile Verbindungen übertragen werden müssen, kam es früher schnell zu Problemen – wie in der Niederlassung in Japan, wo täglich zwischen 200 und 300 Seiten gedruckt werden. Druckaufträge brachen ab, kamen mit großer zeitlicher Verzögerung und oftmals in komplett falscher Reihenfolge beim Lieferanten an oder sie wurden – im schlimmsten Fall – nach mehreren erfolglosen Zustellversuchen vom System gelöscht.

Katja Koch von der Abteilung IT Infrastructure Services bei Vitra: „Dies wollten wir ändern und sicherstellen, dass alle Druckaufträge automatisch und zuverlässig am Drucker der Produktionszelle vor Ort abgeliefert werden bzw. die Lieferanten Zugang zu SAP erhalten, um ihre Druckaufträge eigenständig abzuholen.“ Die Lösung war eine Kombination der ThinPrint-Anwendungen .print Server Engine, .print Queue Manager und .print Connected Gateway.

Die .print Server Engine wird auf dem zentralen Druckserver installiert und sorgt hier als zentrales Drehkreuz für die Bereitstellung der ThinPrint-Basistechnologien, wie z.B. Bandbreitenkontrolle, Druckdatenkomprimierung und SSL-Verschlüsselung. Der .print Queue Manager garantiert die zuverlässige Zustellung aller Druckaufträge und verhindert, dass Druckaufträge bei Verbindungsunterbrechungen oder ausgeschalteten Druckern gelöscht werden. Ist ein Druckauftrag erfolglos, stellt der Queue Manager die Druckaufträge so lange in definierten Zeitintervallen zu, bis der Drucker erreichbar ist. Schließlich ermöglicht das .print Connected Gateway die Adressierung von Netzwerkdruckern in Niederlassungen und Außenstellen über TCP/IP auch in maskierten Netzwerken. Außerdem stabilisiert es die Druckdaten-Übertragung und stellt eine verlässliche Druckausgabe auch bei Leitungsunterbrechungen von bis zu 90 Sekunden sicher.

Für diesen speziellen Anwendungsfall entwickelte der ThinPrint-Partner HURTER NETCOM IT-Systemmanagement ein individuelles Druckkonzept und verband bestehende ThinPrint-Komponenten so miteinander, dass trotz unterschiedlicher Zeitzonen und instabiler Verbindungen ein störungsfreier und zuverlässiger Ausdruck auf beliebigen Druckern einer Partnerfirma gewährleistet ist. Sämtliche Druckaufträge über Internet werden damit auch bei längeren Leitungsunterbrechungen sicher übertragen. Vitra kann Verbindungen von entfernten Standorten zum zentralen Server sicher aufbauen und gezielt Netzwerkdrucker über TCP/IP auch in maskierten Netzwerken adressieren. Die über TCP/IP übermittelten Druckdaten werden aus Sicherheitsgründen von der .print-Lösung mit 128bit SSL-verschlüsselt übertragen.

Die Druckjobs aus SAP gelangen mit der Lösung benutzerdefiniert, d.h. auftragsbezogen, auf den zentralen Druckserver, auf dem die .print Server Engine läuft. Für jeden Lieferanten wurde ein eigener Port mit Windows-Druckerobjekten eingerichtet. Je nach der individuell zur Verfügung stehenden Verbindung werden passend zum Bedarf pro Port die Bandbreitenkontrolle und der gewünschte Grad der Komprimierung konfiguriert. SAP druckt nun für jeden einzelnen Lieferanten die jeweiligen Aufträge in die für ihn vorgesehene Druckerwarteschlange. Auf dem Druckserver werden die Druckjobs vom .print Queue Manager verwaltet und ihre Zustellung überwacht. Damit die Druckjob-Übermittlung an die Netzwerkdrucker der Lieferanten überhaupt funktionieren kann, verbindet sich das .print Connected Gateway aktiv mit den Servern bei Vitra und sorgt dafür, dass der dort angestoßene Druckjob zuverlässig an die Netzwerkdrucker übermittelt wird. Zusätzlich werden Störungen in der Leitung ausgeglichen.

Die .print Server Engine wurde vor Ort bei Vitra eingerichtet, die Installation der acht Connected Gateways auf den PC´s der Lieferanten fand im Remote-Zugriff statt. Die Verbindung zwischen .print Server Engine und lokalem Drucker regelt das Unternehmen in Japan über die Hardware-Devices des ThinPrint-Partners SEH mit integriertem .print-Client. Die Geräte können remote konfiguriert werden und sind wartungsfreundlicher als ein Windows-PC.

Wann immer heute jemand Externes einen SAP-Ausdruck benötigt, läuft dies bei Vitra über die ThinPrint-Technologie. Alle Ausdrucke werden damit technisch sauber und zuverlässig übermittelt. Katja Koch: „Gerade bei der Verbindung nach Japan zeigen sich die Vorzüge der Lösung, weil wir es dort mit Zeitverschiebung zu tun haben und etwa bei Problemen im Internet oder vor Ort, durch die automatisierte Retry-Funktionalität der Druckvorgang wieder aufgenommen wird. Die Möglichkeit der automatischen Zustellung hilft uns hier enorm, unsere Supply Chain zu beschleunigen.“

Auf der Website des Herstellers können unter www.thinprint.de/demo kostenlose, 30 Tage gültige Demoversionen zum Remote Webarbeitsplatz Drucken, Remote Drucken, SBC Drucken, RDP Drucken und Virtuellen Drucken heruntergeladen werden.

Diese Presseinformation kann unter www.thinprint.de/presseinfos, Pressefotos unter www.thinprint.de/pressefotos heruntergeladen werden.

Vitra GmbH:
Seit 1957 stellt das Schweizer Unternehmen Vitra die Möbel von Charles & Ray Eames und George Nelson her. In Zusammenarbeit mit progressiven Gestaltern hat das designorientier-te Produktionsunternehmen in den letzten Jahrzehnten ein weit verzweigtes Möbelangebot für das Büro, für zuhause und für den öffentlichen Bereich entwickelt. Zentrale der deutschen Tochtergesellschaft ist Weil am Rhein – von hier aus wird auch die Zusammenarbeit mit Spediteuren, Zulieferern und sonstigen Partnerunternehmen koordiniert.

ThinPrint AG
ThinPrint ist Spezialist für optimierte Druckdatenübertragung in verteilten Netzwerken. Die von ThinPrint entwickelte .print-Technologie hat sich als technologisch führende Druckmanagementsoftware etabliert und kommt heute in Unternehmen jeder Branche und Größe in allen Regionen der Welt erfolgreich zum Einsatz. Das Anwendungsspektrum der .print-Technologie ist dabei breit gefächert und sorgt u.a. in Terminal-Services-Umgebungen, Client-Server-Architekturen, SAP-Umgebungen, Web- und mobilen Anwendungen, beim Host-Printing sowie in virtualisierten Server- oder Desktopumgebungen für hocheffizientes Print-Management. Ein dichtes Vertriebsnetz mit mehr als 500 qualifizierten Distributoren und Resellern in über 80 Ländern stellt eine optimale Kundenbetreuung vor Ort sicher. 160 ThinPrint-Mitarbeiter sorgen darüber hinaus am Hauptsitz Berlin (Deutschland) sowie in Niederlassungen in Denver/Colorado (USA), Cleveland/Ohio (USA) und Sydney (Australien) für stetes Wachstum. Strategische und OEM-Partnerschaften mit weltweit führenden Hardware- und Softwareherstellern sorgen dafür, dass die ThinPrint .print-Technologie wie keine andere Druckmanagementlösung in nahezu jeder verteilten Netzwerkumgebung mit Druckern, Printboxen und Thin Clients von Herstellern wie Hewlett & Packard, Lexmark, Kyocera-Mita, Ricoh, SEH, Wyse, Neoware u.v.m eingesetzt werden kann.

ThinPrint AG
Silke Kluckert
Alt Moabit 91a/b
10559
Berlin
silke.kluckert@thinprint.com
030-39493166
http://www.thinprint.de

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