Mannheimer Sportstipendium jetzt auch für Medizinstudierende der Universität Heidelberg

Seit Juli 2009 werden studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler an der Universität Mannheim durch das bundesweit einmalige Programm „Mannheimer Sportstipendium“ dabei unterstützt, Spitzensport und Studium miteinander zu verbinden. Durch eine Kooperation der Universität Mannheim mit der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg ist nun auch eine Aufnahme von Medizinstudenten in das Programm möglich. Der erste Stipendiat, der dieses Semester das Sportstipendium erhalten hat, ist der Hockeyspieler und Medizinstudent Patrick Hablawetz. Er ist Mitglied des A-Kaders des Deutschen Hockeybundes und war 2009 Juniorenweltmeister. Das Sportstipendium an der Universität Mannheim wurde im Jahr 2009 durch die Unternehmerfamilie Greinert initiiert, die das Programm auch finanziell unterstützt.

Die Zahl der Leistungssportler an der Universität Mannheim hat sich seit Beginn des Programmes von acht auf derzeit 36 erhöht. Neben der finanziellen Unterstützung von monatlich 100 € erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Hilfe rund um das Studium und Unterstützung bei der Vereinbarkeit mit dem Leistungssport. Dazu zählen die Finanzierung von Tutoren und Mentoren ebenso wie beispielsweise die Erstellung von Sonderstudienplänen.

Im letzten Jahr konnte die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg auf dem Gebiet der Spitzensportförderung für eine Zusammenarbeit gewonnen werden. Studierende der Fakultät dürfen sich seither für das Sportstipendium der Universität Mannheim bewerben. Die Medizinische Fakultät vergibt für Bewerberinnen und Bewerber für den Studiengang Medizin Bonuspunkte bei der Bewerbung, wenn ein Nachweis über die Zugehörigkeit zu einem A-,B-, oder C-Kader der jeweiligen Sportart erbracht werden kann. Frau Jutta Becher vom Geschäftsbereich Studium und Lehrentwicklung der Medizinischen Fakultät fungiert als Ansprechpartnerin für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler und vermittelt bei Fragen. „Unsere als Leistungssportler erfolgreichen Studierenden sollen eine möglichst umfassende Unterstützung erhalten. Das Sportstipendium ist ein wichtiger Beitrag, den wir und vor allem natürlich die Studierenden sehr schätzen“, so Becher. Sarah Seidl, Koordinatorin des Mannheimer Sportstipendiums an der Universität Mannheim, ergänzt: „Wir erhalten immer wieder Anfragen von Leistungssportlern, die Medizin studieren möchten. Die Kombination dieses ohnehin schon sehr fordernden Studiums mit Spitzensport bedeutet eine enorme Doppelbelastung. Das größte Problem ist es jedoch, überhaupt einen Studienplatz zu bekommen. Dass Spitzensportler Bonuspunkte bei der Bewerbung erhalten und eine Ansprechpartner für diese bereitgestellt wird, bedeutet eine große Hilfe.“ Die Zusammenarbeit soll künftig weiter ausgebaut werden.

Quelle pressrelations.de

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