Leckschutzauskleidung sichert Heizöltank

Zusätzliche Innenhülle als zweite Barriere

sup.- Die Gefahr droht von innen: Wenn Heizöl in unterirdischen oder oberirdischen Stahltanks gelagert wird, kann sich am Tankboden ein korrosives Gemisch aus Kondenswasser und Altölrückständen sammeln. Um zu verhindern, dass diese Ablagerungen zu Rostschäden und auf Dauer sogar zu Undichtigkeiten führen, ist Distanz die sicherste Strategie: Das aggressive Gemisch sollte mit der stählernen Tankhülle gar nicht erst in Berührung kommen. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) empfiehlt deshalb den Betreibern solcher Tanks, sich fachkundig zur Option einer Leckschutzauskleidung beraten zu lassen. Bei dieser Maßnahme werden die Innenflächen zunächst gründlich gereinigt und dann mit einer Zwischenlage aus Flies oder Isolationsmaterial ausgekleidet. Anschließend wird im Tankinneren eine zweite Hülle aus undurchlässigem, ölbeständigem Kunststoff angebracht. Zwischen dieser passgenau geformten Innenhülle und der ursprünglichen Tankwand bleibt ein kleiner, vollständig abgedichteter Zwischenraum, in dem ein leichter Unterdruck erzeugt wird. Jedes Leck in einer der beiden Barrieren würde die Druckverhältnisse ändern und damit sofort den Alarm eines Leckanzeigegerätes auslösen.

Da ein Heizöltank mit dieser Hülle die gesetzliche Pflicht zur zweiten Absicherung gegen Ölunfälle erfüllt, muss er nicht mehr zwingend in einer bauseitigen Auffangwanne installiert werden. Das schafft zusätzliche Nutzfläche und erweitert die Planungsspielräume. Wer die vorgeschriebene doppelte Sicherheit seines Tanks auf diese Weise umsetzt, sollte allerdings die entsprechenden Arbeiten auf jeden Fall von einem wasserrechtlich zertifizierten Fachbetrieb durchführen lassen. Betriebe mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik verfügen über die Zulassung sowie über Schulungsstand, Erfahrung und nötige Ausrüstung für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (www.bbs-gt.de). Das Gütezeichen belegt darüber hinaus, dass die Qualitätsstandards des Fachbetriebs regelmäßig von neutralen Sachverständigen kontrolliert werden.

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Redaktion Ilona Kruchen

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