Kopenhagener Klimakonferenz endet ohne Fortschritte für die energetische Gebäudesanierung

Die UN Konferenz in Kopenhagen verpasst die Chance, den internationalen Klimaschutz durch eine konsequente politische Förderung der klimafreundlichen Gebäudesanierung effektiv und kosteneffizient voranzubringen.

Die bislang weltgrößte Klimaschutzkonferenz endete am vergangenen Samstag mit einer Enttäuschung: Die ranghohen Vertreter aus 193 Nationen haben es in den fast zwei Wochen andauernden Verhandlungen nicht geschafft, ein tragfähiges und verbindliches Konzept auszuarbeiten, das das Klimasystem der Erde wirksam schützen kann.

Zwar herrschte Einigkeit darüber, dass die Erderwärmung auf weniger als 2 Grad Celsius begrenzt werden muss und dafür „tiefe Einschnitte bei den Emissionen“ notwendig sind. Wie aber diese Einschnitte erreicht werden können, sagt auch die Abschlusserklärung nicht.

Dabei eignet sich insbesondere die energetische Gebäudesanierung hervorragend für eine nachhaltige Emissionsreduktion. Aber dieser wirksame und effektive Schritt wurde bei den Verhandlungen und auch in der Abschlusserklärung nahezu vollständig übergangen.

Das Unverständnis hierfür ist groß, zumal viele nahmhafte Experten immer wieder darauf hinweisen, dass eine konsequente Sanierung bestehender Gebäude die Treibhausgasemissionen wirksam und mit nur geringen Kosten reduzieren würde. „Die Emissionen der Haushalte werden leider immer wieder unterschätzt“, sagte Fabian Tacke, Vorstand der Berliner KlimaGut Immobilien AG. „Dabei werden hierzulande mehr Treibhausgase durch Gebäude freigesetzt als durch die Industrie. Technisch ist es überhaupt kein Problem, diese Emissionen deutlich zu verringern. Aber dazu fehlt bisher der politische Wille. Die Kopenhagenkonferenz hat das enorme Einsparpotenzial der Gebäudesanierung ebenfalls ignoriert. Dies ist ein Rückschlag für den Klimaschutz“.

Auch Fauleute und Organisationen äußerten sich enttäuscht. So sprach der frühere Chef des UN Umweltprogramms, Klaus Töpfer, von einem Scheitern der Konferenz. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) nannte das Ergebnis des Klimagipfels eine „bittere Enttäuschung“. Weitere Umweltorganisationen bezeichneten das Verhandlungsergebnis als „Schande“ und „reine Farce“.

Das Klimaproblem ist aber zu dringlich, als dass nun Fatalismus und Resignation folgen dürfen. Fabian Tacke dazu: „Nach dem Scheitern von Kopenhagen ist es nun an der Zeit, dass wir hier in Deutschland und Europa mutig und klug vorangehen. Wenn wir der Welt zeigen, dass mit der energetischen Gebäudesanierung nicht nur klimaschädliche Emissionen schnell und günstig reduziert werden können, sondern auch die Wirtschaft modernisiert und gestärkt werden kann, dann werden weitere Länder folgen.“

Die KlimaGut Immobilien AG hatte im Vorfeld der UN Konferenz einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben und sie darin aufgefordert, sich für das Einbeziehen der energetischen Gebäudesanierung in den Emissionshandel einzusetzen.
Die KlimaGut Immobilien AG entwickelt Immobilienfonds für Menschen, die ihr Geld nachhaltig, transparent und sicher anlegen. Erste Immobilienfonds werden ab 2010 angeboten. Der Schwerpunkt liegt bei der energetischen Sanierung von Wohnimmobilien, die klimaneutral betrieben werden. Anleger können sich jetzt an der laufenden Kapitalerhöhung als Aktionär beteiligen.
KlimaGut Immobilien AG
Fabian Tacke
Köpenicker Str. 48/49
10179
Berlin
post@klimagut.ag
030 44359418
http://www.klimagut.ag

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