Die “graue Energie” beeinflusst den ökologischen Fußabdruck eines Hauses
Ein Haus benötigt nicht nur Energie für Heizung und Warmwasser, Beleuchtung und Elektrogeräte, während es bewohnt wird. Von der Herstellung der Baustoffe vor dem Erstbezug bis zur Entsorgung der Materialien am Ende der Nutzung verbraucht es außerdem noch viele Ressourcen. Gerade diese “graue Energie”, die in einem Haus gebunden ist, gilt es optimal zu schützen und zu bewahren. Denn auch Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten sind nicht ökologisch neutral und vergrößern den Klima-Fußabdruck eines Bauwerks. So fällt etwa an einer Putzfassade ungefähr alle 30 Jahre ein neuer Verputz oder eine neue Fassadenverkleidung an. Beschichtete Stahlkonstruktionen benötigen alle 15 Jahre einen neuen Schutzanstrich, während dagegen eine Feuerverzinkung das Metall mindestens 60 Jahre ohne Wartung und Instandsetzung vor Korrosion schützt.
Wertvoll auch im Privathaus
An Brückenbauten, Hallenkonstruktionen und Hafenanlagen ist feuerverzinkter Stahl schon lange im Einsatz. Auf Grund seiner günstigen Umwelteigenschaften, seiner Haltbarkeit und der architektonischen Gestaltungsfähigkeit ist er auch im privaten Hausbau weit verbreitet - ob als Geländer, Treppe, Carport und Wintergarten oder in Form einer verzinkten Stahlskelettkonstruktion. Das Bauen mit feuerverzinktem Stahl geht schnell, ist kosten- und umwelteffizient und kann sich optisch mehr als sehen lassen. Ob modern, klassisch oder eher traditionell, je nach Geschmack des Bauherren lässt sich jede Bauweise mit verzinktem Stahl realisieren. Besonders im Trend liegt die Kombination von verzinkten Oberflächen mit Holz.
Wiederverwerten statt abreißen
Am Ende seines Lebenszyklus punktet verzinkter Stahl erneut. Er kann leicht demontiert und danach sortenrein recycelt werden. Stahl lässt sich zu hundert Prozent wiederverwerten, und auch das Zink kann ohne Qualitätsverlust weiterverwendet werden.
Quelle (djd/pt)
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