Sportlerleiste und Hüftprobleme – Überlastungsphänomene im Beckenbereich

Was sind die neuesten und besten medizinischen Verfahren? Antworten gibt der Internationale GOTS-Kongress im Juni in Berlin / Sportmedizin auf höchstem Niveau

Die Fußballer der Bundesliga erwischt es genauso wie Eishockeyspieler oder Läufer: sie zeigen häufig Überlastungsphänomene im Beckenbereich. Wie die richtigen Diagnosen gestellt werden, welche modernen offenen, minimalinvasiven und arthroskopischen OP-Techniken es gibt – zu diesem und vielen anderen Themen tagen vom 22. bis 24. Juni Hunderte Spitzen-Sportmediziner auf ihrem internationalen Kongress in Berlin. Einer der prominenten Ärzte ist der Berliner Sportchirurg Dr. Jens Krüger.

Er sagt: „Leisten- und Hüftverletzungen passieren meist in den Kontaktsportarten. Zwischen 18 und 25 Prozent der Fußballer und Eishockeyspieler und eine nicht zu vernachlässigende Zahl von Läufern, Handballern und Basketballspielern leiden unter akuten oder chronischen Leistenschmerzen. Diese Beschwerden machen eine sportliche Betätigung oft unmöglich und betreffen sowohl die Spitzen- als auch die Breitensportler. Durch häufige Dreh- und Kippbewegungen im Becken wird die Bauchdecke stark überlastet, es entstehen Stabilitätsprobleme. Zu einem Bruch kommt es seltener, aber es beginnen Störungen in den Muskeln, Bändern und Faszien.“

Bei der Hüfte kommen noch Abnutzungserscheinungen und leichte Fehlfunktionen hinzu. Insgesamt, so Krüger, zeigen Hüft- und Leistenverletzungen ähnliche Beschwerdebilder. Wer etwas an der Hüfte hat, klagt auch oft über Leistenschmerz.

Dr. Jens Krüger ist spezialisiert auf Sportverletzungen in der Diagnostik und Therapie der sogenannten „Sportlerleiste“ (weiche Leiste). Bereits seit Jahren suchen viele Leistungssportler (Fußballer, Handballer, Läufer) aus dem In- und Ausland seine Praxis auf. Bundesliga-Mannschaften wie Schalke 04, Hamburg, Wolfsburg, Hannover, Frankfurt, Bremen und Mainz 05 schicken ihre Spieler zur Untersuchung und Behandlung extra nach Berlin.

Krüger: „Natürlich müssen wir nicht immer gleich operieren, arbeiten hier auch mit moderner Sport-Physiotherapie. Die Frage der OP muss bei Nervenirritationen geklärt werden. Abnutzungen oder Verletzungen – viele Sportler haben beides. Wir müssen herausfinden, was ursächlich ist. Dafür ist eine sensible Diagnostik nötig.“

Teile davon stellt Dr. Krüger auch auf dem Internationalen Kongress der Sport-Mediziner vor. In einem Kurs zeigt er spezielle Untersuchungs- und Injektionstechniken in bestimmte anatomische Strukturen.

Mehr Spannendes aus der Sportmedizin

Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der weltweit zweitgrößte Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. In der trinationalen Gesellschaft sind rund1300 führende Sportärzte im Bereich Orthopädie und Traumatologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen geschlossen. Neben der Sicherstellung der kompetenten Versorgung sportverletzter Patienten setzt die GOTS qualitative Standards für deren Behandlung. Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Der Wissenstransfer findet auf dem jährlich stattfindenden internationalen GOTS-Kongress statt. Die GOTS hat durch die Mitgliedschaft von Verbands- und Olympia-Ärzten einen intensiven Bezug zur Hochleistungsmedizin.

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