Die COMPUTERBILD hat in Bezug auf die Berichterstattung der letzten Tage zum Internet-Wurm “Conficker” beziehungsweise “Downdaup” eine treffende Beschreibung, nämlich das es sich hierbei nur um einen reinen Medienhype handelt.
Erstmal sind die kursierenden Zahlen von 50 Millionen infizierten PC´s in den Augen von Experten nicht wirklich nachvollziehbar. In Wirklichkeit sollen weitaus weniger infiziert sein. Dies liegt vor allem daran, das die Sicherheitslücke, durch die der Wurm sich auf den Computern einnisten kann, von Microsoft bereits durch ein Update im Oktober gestopft worden ist. Zudem sind Computer, die mit Firewall und Virenscanner geschützt sind offenbar vor Conficker sicher.
Entstanden ist der Hype Anfang Januar durch eine Pressemeldung eines Virenscanner-Herstellers, der die exzessive Verbreitung und die Schädlichkeit wohl etwas zu hoch gehängt hat. Zumindest haben unabhängige Experten, die von COMPUTERBILD beauftragt worden sind sowohl die Infektions-Zahlen und die Gefährlichkeit des Wurmes deutlich relativiert.
Zudem prüften die Experten die Schutzprogramme, die Computer-Würmer entfernen können und alle um die 2000 Varianten von Conficker wurden nicht nur erkannt, sondern auch entfernt. Somit lautet das Fazit der COMPUTERBILD das die Virenindustrie in den letzten Tagen wohl nur die Angst der Anwender unnötig angefacht hat.
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Ein Kommentar zu 'Die Panik um Conficker Internet-Wurm ist reine Panikmache'
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“aufgehangen”, “zumindestens”?
Das sind Wörter, die ich unter ’schlaunews’ nicht erwartet habe …
Ein Quäntchen Sprachgefühl und zumindest ab und zu ein Blick in den Duden gehört zum journalistischen Rüstzeug.
Kommentar Redaktion:
Da haben wir aber auch schon dickere Klöpse in etablierteren Medien gesehen. Aber die Sachen sind mittlerweile korrigiert. Wir haben zwar öfters die Zeit schnell mal was zu tippen, dabei fehlt dann leider immer mal wieder die Nachkontrolle.