Die Schauspielerin Iris Berben, 59, hat für ihren neuen Film Es kommt der Tag nach fünfunddreißig Jahren zum ersten Mal bei einem Casting vorgesprochen. Dem ZEITmagazin sagte sie, dass sie sich dem Vorsprechen in der Vergangenheit nicht aus Arroganz, sondern aus Angst verweigert habe - nach einem “traumatischen” Casting mit Bob Fosse für Cabaret mit Liza Minelli. Berben sagte, sie stehe “unter einem fürchterlichen Druck”, sobald sie sich für etwas qualifizieren müsse, “darum habe ich auch damals nicht die Führerscheinprüfung gemacht”. Die Rolle einer Ex-Terroristin in Es kommt der Tag von Susanne Schneider habe sie aber so sehr interessiert, dass sie am Ende doch zum Casting gegangen sei - nachdem sie zunächst Terminprobleme vorgeschoben habe. Dieser Schritt sei ihr schwer gefallen, auch weil sie gewusst habe, dass Katharina Schüttler für die Rolle ihrer Film-Tochter schon feststand.
In dem Film geht es um den Konflikt zwischen einer Mutter, die ihre Tochter als Kleinkind weggegeben hat. Über ihre eigene Mutter, die nach Portugal auswanderte, als Iris Berben zwölf war, sagte sie: “Meine Mutter war für mich lange Zeit eine unerreichbar wunderbare Frau. Erst in letzter Zeit war ich in der Lage, sie von diesem Podest herunterzuholen.”
Der Film Es kommt der Tag mit Iris Berben und Katharina Schüttler kommt am 1. Oktober in die Kinos.
Quelle (lifePR)
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