Horst Lichter im Gespräch mit Bruder Paulus Sonntag, 25.11.2007, 8.30 Uhr, N24 Ethik „Um Gottes Willen“


Lustiger Schnurrbart, runde Brille und immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, so kennt man den Fernsehkoch Horst Lichter. Doch kaum ein Fernsehzuschauer kennt die Lebensgeschichte des 45-Jährigen. Zahlreiche Schicksalsschläge säumen den Weg des gelernten Koches aus Köln. Doch der plötzliche Kindstod seiner ersten Tochter, zwei Hirnschläge und ein Herzinfarkt konnten Horst Lichter nicht den Lebensmut nehmen: „Alles was passiert ist, hat dazu geführt, dass ich heute der bin, der ich bin.“

Horst Lichter spricht offen und ehrlich über Leben und Tod. So führte einer der Hirnschläge den damals 26-Jährigen an Grenzen, die für andere Menschen kaum vorstellbar sind. „Ich lag da und meine Familie und Freunde waren alle um mich. Da hab ich nur gedacht, lasst mich in Ruhe, denn so wie es ist, geht es mir gut.“ Die körperlichen Schmerzen seien verschwunden und ein Zustand der inneren Ruhe sei eingekehrt. „Wenn das damals der Tod war, kann ich nur sagen, dann war er schön.“

Horst Lichter hat viel Kraft und Lebensmut aus seinen Erlebnissen geschöpft. Mit seinem Humor konnte der Fernsehkoch nicht nur viele Rückschläge überwinden, sondern auch den Menschen in seiner Umgebung wieder auf die Beine helfen. „Für mich gibt es nichts Schöneres als Menschen zum Lachen zu bringen und ihnen zu helfen. Das war schon als Kind so.“ Dies prägt auch Horst Lichters Kochleidenschaft. „Kochen und Essen, ist nur Mittel zum Zweck, die Menschen an einen Tisch zu bringen, zu lachen und zu erzählen.“

Bei N24 „Um Gottes Willen“ trifft Bruder Paulus den beliebten Fernsehkoch, Horst Lichter. Mit Ausdauer und sehr viel Humor hat der Kölner seine Krisen im Leben gemeistert. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Gespräch freuen, das zeigt, wie stark ein Mensch wirklich sein kann.

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Seit April 2002 ist Br. Paulus Deutschlands erster Priester und Ordensmann, der eine eigene Talksendung hat. Und freut sich, über diesen Weg zu Menschen zu gelangen, die ihn fragen, wie man im schwierigen beruflichen Alltag ethisch handeln kann.

Seit dem 2. Februar 2006 leitet er das Kapuzinerkloster Dieburg bei Darmstadt in Südhessen. Seine Gemeinschaft hat ihn dafür freigestellt, mit Menschen über das Thema “Berufung” ins Gespräch zu kommen. Durch sein Engagement soll er jene Männer finden, die von Gott dafür vorbereitet sind, als Kapuziner ein erfülltes Leben zu führen.

Quelle (openPR)

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