Laut einer offiziellen Mitteilung des Bundespräsidialamtes hat Horst Köhler das Gnadengesuch des RAF-Terroristen Christian Klar abgelehnt. Zur Entscheidungsfindung hatte sich Köhler viele Stimmen angehört, unter anderem traf er sich vergangene Woche sogar zu einem Gespräch mit dem Inhaftierten.
Er sprach aber auch mit Hinterbliebenen der RAF-Opfer, und machte sich somit ein umfassendes Bild, bevor er seine Entscheidung getroffen hat.
Für das Gespräch mit dem RAF-Terroristen mußte Köhler in den vergangenen Tagen teils heftige Kritik aus allen Parteien einstecken.
Gleichzeitig lehnte Köhler auch das Gnadengesuch der inhaftierten RAF-Terroristin Brigit Hogefeld ab.
Christian Klar kann damit weiterhin frühestens Anfang 2009 mit einer Freilassung aus seiner seit 1983 andauernden Haft rechnen, erst dann läuft offiziell die Mindesthaftdauer ab.
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