Über Geld spricht man doch – Professionelle Vergütungsberatung befriedigt nicht nur die Neugier


(openPR) - Bonn/Köln – Über Geld spricht man nicht. Diese Regel galt früher als gutes Benehmen. Die menschliche Neugier treibt die Leute jedoch dazu, sich für das eigene Gehalt und das Einkommen der anderen zu interessieren. Diverse Anbieter offerieren daher zum Beispiel im Internet jedem die Chance, sich selbst auszurechnen, was er im Wortsinne verdient. Eine Erkenntnis: Die Zeiten sind endgültig vorbei, in denen Akademiker nach ihrem Studium mit sehr viel Geld rechnen konnten. Eine Studie von Personalmarkt http://www.personalmarkt.de/ für die Wirtschaftswoche http://www.wiwo.de/ ergab – nach Fachrichtungen - folgende Einstiegsgehälter: Grafik/Design 28.500 Euro, Sprach- und Kulturwissenschaften 30.000 Euro, Gesellschaft- und Sozialwissenschaften 31.000 Euro, Agrar- und Forstwissenschaften 33.700 Euro, Psychologie 34.100 Euro und Wirtschaftswissenschaften 36.100 Euro. Ingenieure, Mediziner, Mathematiker, Informatiker, Rechtswissenschaftler und Naturwissenschaftler können schon mit deutlich mehr rechnen. So können für einen Biologen oder Chemiker im ersten Berufsjahr 41.200 Euro jährlich auf dem Gehaltszettel stehen.

Die Vorstandsmitglieder der DAX-Konzerne werden über solche Zahlen nur müde lachen. Sie kassierten im vergangenen Jahr zusammen mehr als 400 Millionen Euro. „Dank der im Rausch von Globalisierung und Aufschwung stark gestiegenen Konzerngewinne sind auch die Bezüge der meisten Bosse höher als im Vorjahr“, schreibt Euro am Sonntag http://www.finanzen.net/. Da die Gewinnentwicklung anders als in früheren Jahren durchaus im Einklang mit der Geschäftsentwicklung stehe, kritisierten Aktionärsschützer weniger die Höhe der Gehälter, sondern die fehlende Transparenz. „Wer die Leistung eines Vorstandsmitglieds bewerten will, muss wissen, wie viel die Person verdient“, sagt daher Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) http://www.dsw-info.de/.

Zu wissen, wie viel der andere verdient, befriedigt aber nicht nur die persönliche Neugier oder ist ein Nährboden für Neid und Ressentiments. Professionelle Vergütungsberatung bietet für Unternehmen vor allem in den folgenden Situationen einen hohen Nutzwert, weiß Marc Emde von der Kirch-Personalberatung http://www.kirchconsult.de/ in Köln: „Sie dient zur Ermittlung einer marktadäquaten Vergütung, sie ermittelt Vergütungen bei der Schaffung neuer Stellen, dient zur Unterstützung bei Gehaltsverhandlungen und liefert einen Check der unternehmensinternen Gehaltsstrukturen. Die Gründe für das große Interesse an der Dienstleistung Vergütungsberatung sind unterschiedlich, der Nutzen für die Unternehmen vielseitig. Im Kern sind jedoch zwei Aspekte ausschlaggebend. Zum einem sind die Unternehmen daran interessiert, qualifizierte Arbeitnehmer zu akquirieren und zu halten, wobei eine marktgerechte Entlohnung unumgänglich ist. zum anderen ist ein ausgewogenes Gehaltsgefüge innerhalb des gesamten Unternehmen sowie eine marktgerechte Vergütung für dessen Erfolg ausschlaggebend.“ Unter dem Namen Nemera www.kirchconsult.de/kirchconsult/verguetung.html hat Emdes Unternehmen bisher Vergütungsstudien für verschiedene Branchen erstellt, so zum Beispiel für mittelständisch geprägte Brauereien und Call Center.

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Ein Kommentar zu 'Über Geld spricht man doch – Professionelle Vergütungsberatung befriedigt nicht nur die Neugier'

  1. Kevin - Februar 20th, 2014 at 11:38

    Es ist schon wichtig über solche Dinge zu sprechen. Erst so kann man unterschiede feststellen und entsprechend reagieren. Es bringt nichts, wenn man unangenehme Themen verschweigt.

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