Immer häufiger ESP in Neufahrzeugen

Der Anteil von mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP ausgestatteten Neuwagen ist in Deutschland im vergangenen Jahr auf 81 Prozent gestiegen – im Jahr zuvor waren es 79 Prozent. Weit schlechter schneiden hingegen die europäischen Länder im Durchschnitt ab: Nur 55 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge verfügen nach Zahlen des Fahrzeugausstatters Bosch europaweit über ESP. Deutschland liegt als Zweitbester in Europa noch immer deutlich hinter dem Klassenprimus Schweden mit mehr als 96 Prozent Ausstattungsgrad, aber immer noch weit vor den klassischen Autoländern Italien (51 Prozent)und Großbritannien (56 Prozent). Experten erwarten, dass der Neuwagenboom durch die Abwrackprämie den Ausstattungsstatus in Deutschland weiter verbessern wird. Ab November 2011 müssen in Europa ohnehin alle neu auf den Markt gebrachten Pkw-Modellgenerationen mit dem Sicherheitssystem ausgestattet sein, für alle Neuwagen gilt dies ab November 2014 uneingeschränkt. Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP geht auf eine gemeinsame Entwicklung von Bosch und Mercedes zurück. Das System korrigiert durch gezielte Bremseingriffe beim Über- oder Untersteuern gefährliche Fahrsituationen. In welchem Umfang moderne Fahrzeugtechnik zur Verkehrssicherheit beiträgt, untersuchte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Fahrzeuge mit ESP waren laut Studienergebnissen auf Landstraßen in ESP-relevanten Situationen zu 40 Prozent weniger in Unfälle mit schweren Personenschäden verwickelt als Fahrzeuge ohne das elektronische Sicherheitssystem. Die Zahl der Verkehrstoten sank in Deutschland 2008 gegenüber dem Vorjahr um 9,5 Prozent auf 4477.

Das sind statistisch 0,9 getötete Personen je 10.000 zugelassene Autos. Zu Kaisers Zeiten sah das noch ganz anders aus: Im Jahr 1910 zählte man, bezogen auf das damalige Reichsgebiet, 56 Verkehrstote je 10.000 zugelassene Kraftfahrzeuge! Die entsprechende Zahl für 1953 lag bei 26 und für 2000 bei 1,6 Verkehrstoten je 10.000 Autos. Der bis heute anhaltende positive Trend ist überwiegend auf verbesserte Verkehrswege, moderne Fahrzeugtechnik, Verkehrsaufklärung und auf die konsequente Ahndung von Verkehrsvergehen zurückzuführen.

Ansprechpartner:

Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190

Quelle (lifePR)

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