Hochinteressant und äußerst selten: Eine Gruppe Prachtröhrenaale im Zoo-Aquarium!

Selbst der Wissenschaft sind die aus den tropischen Meeren stammenden Röhrenaale wenig bekannt. Erst im Jahre 1923 berichtete der weltberühmte Fischkundler Pellegrin über die eigenartige Lebensweise dieser merkwürdigen Fische. Diese Fische werden etwa 30 bis 50 cm lang und leben in Wohnröhren, die etwa einen halben Meter tief senkrecht in lockeren Sandboden oder feinkörnigen Korallensand führen. Oftmals leben viele Individuen in regelrechten „Siedlungen“ zusammen, die mitunter einige hundert Quadratmeter einnehmen. In rund 30 cm Abständen wohnen die Fische beisammen. Mit leicht gekrümmtem Vorderkörper ragen die Fische zu zwei Dritteln aus der Wohnröhre heraus, pendeln auf und ab und richten den Kopf gegen die Strömung. Gelegentlich schnappen die Aale nach vorbeischwimmenden Kleinkrebsen und Fischen.
Selbst für erfahrene Taucher ist ungemein schwer, Röhrenaale zu fangen, da die Fische sich bei Gefahr schnell in die Wohnröhren zurückziehen. Verlassen sie ihreWohnungen, so versuchen sie, sich schnell wieder schwanzvoran im Sand zu vergraben. Dank einer starken Schleimsekretion verkleben sofort alle Sandkörnchen, mit denen die Fische in Berührung kommen, und eine stabile Röhre entsteht.
Die jetzt im Zoo-Aquarium zu beobachtenden Prachtröhrenaale stammen ursprünglich aus dem Indopazifik.

Hinweis für die Bildpresse: Die Prachtröhrenaale können am Dienstag, dem 22.1., in der Zeit zwischen 11.00 – 12.00 Uhr in Becken 79 fotografiert werden. Für Auskünfte steht Kurator Rainer Kaiser gern bereit.

Ansprechpartner:

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p class=“contactperson“ style=“margin: 5px 0px 20px“>Herr Dr. Rudolf Reinhard
E-Mail: r.reinhard@zoo-berlin.de
Telefon: +49 (30) 25401-204
Fax: +49 (30) 25401-255

Quelle (lifePR)

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