Gesünder essen mit grünem Nutri-Score?

Zweifel an der neuen Nährwertkennzeichnung

sup.- Wird es demnächst ganz einfach, bereits vor dem Kauf gesunde von ungesunden Lebensmitteln zu unterscheiden? Manche Berichte über das geplante Nährwertkennzeichnungssystem Nutri-Score stellen diese Möglichkeit zumindest in Aussicht. Mit einer fünfstufigen Farbskala von grün bis rot auf der Verpackung sollen Verbraucher sofort erkennen, was guten Gewissens auf den Tisch kommen darf. Viele Ernährungswissenschaftler haben allerdings Zweifel, ob eine derartige Vereinfachung den Ansprüchen eines ausgewogenen Speiseplans gerecht wird. Nicht der Inhalt einzelner Lebensmittel sei entscheidend, sondern die Gesamtheit der individuellen Ernährung. Dass die Zweifel berechtigt sind, zeigt ein Blick auf die Details der Kennzeichnung. Da lediglich verpackte Produkte bewertet werden, fallen z. B. frische Artikel wie Obst oder Gemüse von vornherein durchs Einstufungsraster. Auch Mineralstoffe, Vitamine oder der Vollkornanteil werden nicht berücksichtigt. Stattdessen lässt sich mit Weißbrot, Cola und Pommes eine vollständig „grüne“, aber wohl kaum besonders gesunde Mahlzeit zusammenstellen.

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