Frankreich verzeichnet 2009 weiteren Rückgang von Unfällen mit Personenschaden

Eine halbe Million Alkohol-Testsets wurden während der Weihnachtsfeiertage in Frankreich an den wichtigsten Mautstellen des Landes gratis an Autofahrer verteilt. Zusätzlich appellierten aufrüttelnde TV-Spots an die Verantwortung der Bürger, alkoholisierte Freunde oder Familienmitglieder von der Heimfahrt mit dem eigenen Auto abzubrin gen. Das Ergebnis der intensiven Sensibilisierungskampagne kann sich sehen lassen: 67 Verkehrstote weniger (- 18,5 %) als im Dezember 2008 sowie 25,1 % weniger Verletzte (5577). Laut vorläufiger Unfallstatistik des französischen Verkehrsministeriums konnte damit die Jahresbilanz 2009 sprichwörtlich „in letzter Minute“ zum Positiven gewendet werden. Während die Zahl der Verkehrstoten (4262) stagnierte (- 0,3 %), ist die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden (68 512) um 8 % zurückgegangen. Zugleich mussten 10,5 % weniger Verletzte (83 911) verarztet werden. Die Verbesserung der Verkehrssicherheit ist in Frankreich „Chefsache“: Staatspräsident Nicolas Sarkozy war mit dem Versprechen angetreten, die Anzahl der Verkehrstoten bis 2012 auf einen Wert unter 3000 zu drücken. Zum Vergleich: Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden zufolge sind im Jahr 2009 in Deutschland bei Verkehrsunfällen 4050 Menschen tödlich verunglückt, was einen Rückgang um 427 Opfer ( – 9,5 %) entsprochen und den niedrigsten Stand seit Einführung der Statistik bedeuten würde.

Quelle lifePR

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