Erster Weltkrieg: Zähe Massenschlacht statt Blitzkrieg

Erster Weltkrieg: Zähe Massenschlacht statt Blitzkrieg

Dieses Jahr ist es 100 Jahre her, dass der Erste Weltkrieg mit der verheerenden Niederlage Deutschlands endete. Noch heute ist der Erste Weltkrieg ein vorrangiger Gegenstand der Geschichtswissenschaft. In seiner Publikation Ein Blitzkrieg und kein Ende. Die sozialen und ideologischen Grundlagen der deutschen Kriegsführung 1914-1918 deckt Dr. Uwe Malich auf, dass große Teile der Geschichtsschreibung sich jedoch auf zwei eigentlich widersprüchliche Aussagen von W. I. Lenin stützen.

Dr. Uwe Malich zeigt erstmals, wie sich das sogenannte Unvermeidlichkeitstheorem Lenins sowie seine Theorie vom Verrat der „rechtsopportunistischen Führung“ der Sozialdemokratie an den werktätigen Massen des Volkes gegenseitig widersprechen. Trotz ihrer Widersprüchlichkeit prägten diese Aussagen Lenins die Geschichtsschreibung der DDR bis ins Jahr 1989 hinein. In seinem Buch Ein Blitzkrieg und kein Ende erklärt Dr. Malich nun, welche Gründe tatsächlich hinter dem beispiellosen Verlauf des Ersten Weltkriegs standen.

Ein von allen Parteien unterschätzter Krieg

Die damals beteiligten Parteien planten im Sommer 1914 einen ähnlichen Krieg, wie er mit dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 bereits hinter ihnen lag. Doch was sie erwartete, war der Erste Weltkrieg und wesentlich schlimmer als alles bisher Bekannte. Schnell artete er zu einer technisierten Massenschlächterei ohne rechtes Vor und Zurück mitten in Europa aus. Deutschland befand sich 1914 in einer schwierigen ökonomischen Situation. Dennoch hatte es mit dem verheerenden Ausgang des Krieges nicht gerechnet. Er führte zum Zusammenbruch des Systems, Niederlage und Revolution waren seine Folgen. In seiner Publikation „Ein Blitzkrieg und kein Ende“ arbeitet Dr. Uwe Malich diese Zusammenhänge heraus und schafft so aufschlussreiche Einblicke für Geschichtswissenschaftler sowie historisch interessierte Leser.

Über den Autor

Dr. Uwe Malich ist seit 2002 Bürgermeister von Wildau, einer kleinen, aber ökonomisch wichtigen Stadt im Umfeld von Berlin. Zuvor war er als Wirtschaftshistoriker an einer Berliner Hochschule tätig. „Ein Blitzkrieg und kein Ende. Die sozialen und ideologischen Grundlagen der deutschen Kriegsführung 1914-1918“ ist sein drittes Buch, das beim GRIN Verlag erscheint.

Das Buch ist im August 2018 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-66878-697-4).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/436980/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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