Die neuesten Wandertrends auf der Horizont – Messe für Touristik und Outdoor vom 16. bis 18. November 2007 in der Messe Karlsruhe

Wandern mit Gerät – GPS und Geo-Caching gewinnen zunehmend an Bedeutung/Wandern mit Qualität – Prädikatswanderwege und spezialisierte Gastgeber erhöhen Komfort/Wandern im Trend – junge Erwachsene entdecken die Natur und das Genusswandern

Die Grundlage legte kein Geringerer als Bill Clinton. Der damalige US-Präsident erklärte im Mai 2000, dass das Global Positioning System (GPS) künftig mit maximaler Genauigkeit arbeiten werde. Bis dahin war das GPS-Signal auf Wunsch des Militärs künstlich so verändert, dass es für die Öffentlichkeit nur mit Abweichungen von bis zu 100 Metern zu empfangen war. Nun misst das GPS auf zehn Meter genau, was den US-Bürger Dave Ulmer dazu veranlasste, zu einer „Schatzsuche“ einzuladen: Er hatte einen Pott mit allerlei Krimskrams in einem Wald nahe Portland (Oregon) versteckt und gab danach die Geodaten bekannt, worauf sich technikverliebte Naturfreunde mit GPS-Geräten aufmachten, den Schatz zu entdecken. Das Geo-Caching war geboren.

Auch hier zu Land machen sich immer mehr Menschen mit dem elektronischen Navigator im Gepäck auf den Weg, wie Michael Sänger, Chefredakteur des „Wandermagazins“, feststellt: „GPS-Wandern gewinnt an Attraktivität. Wir erwarten demnächst einen verstärkten Einsatz im Gelände. Entsprechend beliebt ist auch das Geo-Caching, die Schnitzeljagd mit den kleinen, handlichen „Pathfindern“.“ Dazu gebe es vermehrt Tourenportale im Internet, die zu diesem Zeitpunkt jedoch mit Vorsicht zu genießen seien, da die Qualität der Informationen noch sehr zu wünschen übrig lasse. Aber auch hier werde es noch zahlreiche Weiterentwicklungen geben.

Auf dem Prädikatswanderweg zum Qualitätsgastgeber
Längst vorbei ist die Zeit, als sich der Wanderer am Sonntag in Kniebundhosen auf die roten Socken machte, um den längst bekannten Wanderweg mal wieder zu beschreiten. Abwechslung ist gefragt, Qualität ebenso, wie Michael Sänger feststellt: „Wichtig ist die konsequente Verbesserung des Qualitätswegenetzes für Wanderer.“ Beispiele dafür sind der neue Saar-Hunsrück-Steig von Mettlach nach Idar-Oberstein oder Trier, der neue Eifelsteig von Aachen nach Trier, die neuen saarländischen Extratouren, die neuen Prädikatswanderwege in der Pfalz (Felsenweg Dahn, Rodalber Felsenwanderweg) und erste Prädikatswege im Schwarzwald (Feldbergsteig, Panoramaweg Baden-Baden oder der zertifizierte Westweg). „Gepaart ist dieser Qualitätstrend durch ein sich rasch ausweitendes Netz von Qualitätsgastgebern für Wanderer“, sagt der Chefredakteur des Wandermagazins, das auf der Horizont das „Wanderkompetenzzentrum“ organisiert. Unter den dort vertretenen acht Ausstellern sind erstmals drei auf Wanderer ausgerichtete Hotelkooperationen vertreten: die Europa Wanderhotels, die Tiroler Wanderhotels und die Odenwald-Sterne-Hotels.

Auch die Jugend wandert wieder
Wandern wird immer mehr zu einer Generationen überschreitenden Freizeitaktivität. Während viele Wandern noch immer als Sport ausschließlich für ältere Menschen ansehen, kommt Dr. Rainer Brämer in der Profilstudie Wandern 2007 zu einem ganz anderen Ergebnis: „Die Wanderneigung nimmt gerade bei Studenten zu, Trekking ist der neue Trend der jungen Generationen.“ Dazu tragen GPS-Wandern und Geo-Caching bei, hinzukommen weitere Trendaktivitäten wie das Nordic Trekking. Das ist eine Variante des Nordic Walking, bei der statt einer kurzen Rundstrecke nun längere Streckentouren mit leichtem Gepäck begangen werden.

Die schönsten Wanderregionen auf der Horizont
Wer sich auf der Horizont Appetit aufs Wandern geholt hat, kann ihn in unmittelbarer Nachbarschaft stillen. Schließlich betreut der Schwarzwaldverein, der auch in Karlsruhe ausstellt, mit seinen rund 90.000 Mitgliedern nicht weniger als 23.000 Kilometer Wanderwege in der Region, das ist mehr als die Hälfte des Erdumfangs (www.wanderservice-schwarzwald.de). Als „WanderLand“ präsentiert sich die Schwäbischen Alb (www.schwaebischealb.de) auf der Horizont, nicht ohne Grund: Dort treffen Besucher auf alle wichtigen baden-württembergischen Hauptwanderwege. Dazu pflegt der Schwäbische Albverein ein umfassendes, systematisch beschildertes, über 14.500 Kilometer langes Wegenetz vom Odenwald bis zum Bodensee. Zudem werden auch zahlreiche organisierte Wanderungen angeboten wie etwa die Wanderung ohne Gepäck auf dem Panoramaweg. Entlang des Nordrandes der Schwäbischen Alb, dem so genannten „Albtrauf“, legt der Wanderer auf insgesamt 15 Etappen rund 350 Kilometer weit und kommt an Orte, die nur dem Wanderer vorbehalten sind. Ganz individuell sind die Touren mit den so genannten „Alb-Guides“. Das sind Menschen der Region, die den Gästen ihre Heimat ganz persönlich nahe bringen.

Wandern als Pilger und auf den Spuren der Götter
In Deutschlands Südwesten lässt es sich auch trefflich auf Pilgerpfaden wandern. „Das ist ein Hit dieser Tage“, sagt Michael Sänger. Er weiß: „Zehn, elf Pilgerwanderstrecken entstanden ganz neu oder sind wieder in Szene gesetzt worden.“ Dazu gehören die Pfälzer Jakobswege (Nord- und Südtrasse, sowie der Verbindungsweg durch den Pfälzerwald), der Kinzigtäler Jakobsweg, der Bonifatiusweg von Mainz nach Fulda oder die Jakobswege von Köln über Aachen oder Bonn durch die Eifel nach Trier.

Sogar auf die Spuren der Götter kann man auf der Mittelmeerinsel Zypern wandeln, die ebenfalls auf der Horizont Aussteller ist. Aphrodite und Artemis locken Wanderer ins Troodos-Gebirge und auf die Akamas-Halbinsel. Hier, auf 72 gut ausgebauten und beschilderten Wegen entdecken Urlauber die einzigartigen Natur- und Kulturschätze der drittgrößten Insel des Mittelmeeres. Die Strecken reichen vom Kap Greco im Südosten bis zur Akamas-Halbinsel im Nordwesten. Auch der europäische Fernwanderweg E4 mit einer Länge von 539 Kilometern führt über das zypriotische Eiland.

Ausgezeichnete Wanderziele in Südtirol und Österreich
Als Wanderparadies bekannt sind die Dolomiten. Als deren Vertreter stellt sich auf der Horizont der Südtiroler Tourismusverein Toblach vor, der mit den beiden Naturparks „Sextener Dolomiten“ und „Fanes-Sennes-Prags“ lockt (www.toblach.info). Last but not least gibt sich auch das beliebteste Wanderziel in Österreich die Ehre. Das Tannheimer Tal hat dieses Prädikat bei einer Umfrage unter 8.500 Wanderern erhalten, noch vor dem Bregenzer Wald und dem Ötztal. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung“, freut sich Walter Barbist, Obmann des Tourismusverbandes Tannheimer Tal, das seine Vorzüge auch dem Karlsruher Publikum nahe bringen will.

Reisemesse Horizont:
Neueste Trends rund um Touristik, Caravaning und Outdoor
Sonnenhungrige, Städtereisende, Skibegeisterte, Caravaningfans und Wanderfreunde kommen in der Messe Karlsruhe auf ihre Kosten: Die Reise- und Freizeitmesse Horizont präsentiert sich mit einem umfangreichen Programm rund um die Themen Touristik, Caravaning und Outdoor. Erstmals wird die Horizont mit zwei Veranstaltungen unter einem Dach stattfinden: Vom 15. bis 18. November wird es in einer Ausstellungshalle die Messe für Caravaning und Camping geben, vom 16. bis zum 18. November schließt sich dann in einer weiteren Halle die Messe für Touristik und Outdoor an.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.horizont-karlsruhe.de

Quelle (lifePR)

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