Die Marktmeinung aus Stuttgart

Schwache Unternehmenszahlen haben in den letzten Tagen die Kursanstiege gestoppt und zusammen mit Gewinnmitnahmen begann eine kurzfristige Talfahrt. Mit negativen Zahlen setzte sich die Deutsche Telekom an die Spitze der Unternehmen. Völlig konträr waren zwei Meldungen: Zum einen verzeichnete der ZEW-Konjunkturindex eine überraschend positive Entwicklung, zum anderen prognostizierte der IWF den Banken in den kommenden Monaten nochmals eine weltweite Kreditklemme mit stärkeren Auswirkungen, als bisher vermutet wurde. Die Börsen reagierten heftig, der DAX fiel bis auf 4.400 Punkte zurück. Doch dann zeigten die USA wieder ein positives Bild.

Es gab Unternehmen, die mit guten Zahlen aufwarten konnten, und prompt verlor der DAX sämtliches Eigenleben und innerhalb weniger Minuten stieg der Index um über 100 Punkte an.

Dies zeigt deutlich, wie überreizt die Stimmung der Anleger ist und wie schwierig daraus ein zukünftiges Marktverhalten abzuleiten ist. Der DAX bewegt sich nun nach Verlassen seines Aufwärtstrends wieder in dem breiten Seitwärtskanal zwischen 4.200 und 4.650 Punkten. Auch der EuroStoxx 50 hat seinen Aufwärtstrendkanal verlassen, konnte aber die Unterstützungslinie von 1.900 Punkten halten. Er müsste nun über 2.000 Punkte ansteigen, um wieder zurück in den Aufwärtstrend zu gelangen. Der Dow-Jones-Index bleibt weiterhin in dem breiten Seitwärtstrend zwischen 7.500 und 8.100 Punkten.

Die Investoren nehmen erstaunt zur Kenntnis, dass sich die unterschiedlichen Institute geradezu übertreffen in pessimistischen Voraussagen bezogen auf schlechte Konjunkturaussichten, sei es nun ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 5 % oder dass noch Hunderte von Milliarden Dollar an zusätzlichen Verlusten drohen. Die Börse selbst scheinen diese Zahlen nur wenig zu beeindrucken. Jede neue Horrorzahl ist für viele nur die Bestätigung, dass das Tal durchschritten ist und es ja nicht mehr schlimmer kommen kann. Daraus wird die Schlussfolgerung gezogen, nun zu investieren.

Dieser Einstellung ist sicherlich nicht zu widersprechen. Es ist durchaus davon auszugehen, dass die starken Rückgänge zu Beginn des Jahres nicht unterschritten werden. Wobei die Rezession weiterhin der Belastungsfaktor für die Aktienmärkte sein wird: Die lahmende Konjunktur wird das gesamte Jahr 2009 in Anspruch nehmen. Insofern ist eine offensive Kaufpolitik nach wie vor nicht angebracht.

Die nächsten Wochen werden unverändert volatil bleiben. Dieser Markt eignet sich für tradingorientierte Anleger. Strategische Käufe sind nur sehr vorsichtig vorzunehmen. Als Empfehlung sehen wir die Branchen Energie, Pharma und Medizintechnik/Gesundheitswesen, bei den Einzeltiteln ENI, Bayer, Novartis und Rhön-Klinikum.

Ansprechpartner:

Herr Arnim E. Kogge
Telefon: +49 (711) 2148-363
Fax: +49 (711) 2148-250
Zuständigkeitsbereich: Leiter Private Banking, Leiter Institutional Banking und Mitglied des Direktoriums
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Frau Jasmin Dudda
echolot pr GmbH & CO KG
Telefon: +49 (711) 99014-81
Fax: +49 (711) 99014-89
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Quelle (lifePR)
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