Deutschlands beste Nachwuchsforscher auf der Zielgeraden

43. Bundeswettbewerb Jugend forscht vom 22. bis 25. Mai 2008 in der Seestadt Bremerhaven

Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler fiebern dem 43. Bundeswettbewerb von Jugend forscht entgegen. Noch bis Anfang April werden die Teilnehmer der Endrunde auf den Landeswettbewerben ermittelt. Unter dem Motto „Viva la Neugier!“ hatten sich insgesamt über 10 000 Jugendliche an der aktuellen Runde von Jugend forscht beteiligt. „Die diesjährigen Finalisten beweisen, dass wir in der Bundesrepublik über ein großes Potenzial an talentierten, zielstrebigen und leistungsstarken jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verfügen“, sagt Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V.

Eine Reihe von Projekten, die sich bereits für das Finale qualifizieren konnten, befassen sich mit den Themen Klima, Umwelt und Naturschutz: So präsentieren zwei junge Forscher eine selbstkonstruierte Anlage zur Verringerung der Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen von Privathaushalten. Ihr System wird auf Hausdächern installiert. Dort wandelt es umweltschädliche Heizungs- und Kaminabgase mithilfe von Mikroalgen per Photosynthese in Biomasse um. In Bremerhaven wird ferner ein innovatives medizinisches Gerät zur Schlaganfalltherapie zu sehen sein: Bei einer Lähmung der Hände versetzt eine computergestützte Steuerung den Patienten in die Lage, seine Finger mittels abgeleiteter Hirnsignale zu bewegen. Durch kontinuierliches Training kann die Lähmung auf diese Weise zumindest teilweise überwunden werden. Ein weiterer Jungforscher setzte sich zum Ziel, wieder mehr Spannung in die Formel 1 zu bringen. Mit einer ausgefeilten Software analysierte er die Luftverwirbelungen, die heutige Rennwagen erzeugen. Nachfolgende Autos verlieren dadurch die Bodenhaftung und damit an Geschwindigkeit, Überholen wird so unmöglich. Anhand der detaillierten Erkenntnisse des Nachwuchsphysikers ließen sich Regeländerungen für die Konstruktion der Autos erarbeiten – rasante Überholmanöver wären damit wieder garantiert.

Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden weitere kreative und anspruchsvolle Projekte aus den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik hinzukommen. In den Bundesländern Hamburg (01.04), Saarland (02.04.), Sachsen-Anhalt (02.04.), Bayern (03.04.), Berlin (03.04.), Brandenburg (03.04.), Nordrhein-Westfalen (03.04.), Rheinland-Pfalz (04.04.), Sachsen (05.04.) und Hessen (08.04.) besteht noch die Möglichkeit, dem wissenschaftlichen Nachwuchs über die Schulter zu schauen. Informationen zu allen Landessiegern dieser Wettbewerbsrunde gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

Das Jugend forscht Finale findet vom 22. bis 25. Mai 2008 in Bremerhaven statt – gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und den Unternehmensverbänden im Lande Bremen e. V., der Landesvereinigung der bremischen Arbeitgeberverbände, als diesjähriger Bundespate. Pressevertreter können sich während des viertägigen Bundeswettbewerbs umfassend über die Leistungen des deutschen Forschernachwuchses informieren. Die Sieger werden am Sonntag, den 25. Mai 2008, um 10.30 Uhr in einer Feierstunde geehrt.

Ansprechpartner:

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p style=“margin: 5px 0pt 20px“ class=“contactperson“>Herr Dr. Daniel Giese
Stiftung Jugend forscht e. V.
Jetzt eine Nachricht senden
Telefon: +49 (40) 374709-40
Fax: +49 (40) 374709-99
Herr Cornelius Neumann-Redlin
Die Unternehmensverbände im Lande Bremen e. V.
Jetzt eine Nachricht senden
Telefon: +49 (421) 36802-33
Fax: +49 (421) 36802-49

Quelle (lifePR)

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