Darwin Award 2010: Die „Gewinner“ mit den kuriosesten Todesfällen des Jahres sind gewählt

Alljährlich werden im Internet die sogenannten „Darwin Awards“ vergeben, er geht meist an Menschen, die auf kuriose Weise und selbst verschuldet aus dem Leben scheiden.

Der Preis wurde nach Darwin benannt, da seiner Theorie zu Folge die natürliche Selektion zur Weiterentwicklung von Lebewesen führt. Sprich nur die Bestangepassten überleben, oder wie es bei den Gewinnern des Awards zu sein scheint, die Schlechtangepassten putzen sich selber von der Platte.

Böse Zungen unter den Preisverleihern sagen, dass die Gewinner dazu beigetragen haben mit ihrem Abgang den Genpool der Menschheit zu verbessern. Übrigens kann man den Award auch lebend bekommen. Den Genpool kann man schließlich auch verbessern, indem man sich durch eigene Doofheit seiner Fortpflanzungsfähigkeit beraubt. Allerdings wurden bislang die meisten Preisträger posthum geehrt.

Und das sind die Top Ten der kuriosesten Abgänge aus dem Jahr 2010:

Platz 10: Ins neue Jahr gekommen und gleich wieder gegangen…

Neujahrsbräuche wie Raketen und Bleigießen können in der Regel ja schon gefährlich sein und zu unangenehmen Verletzungen führen. In Teilen der Niederlanden gibt es dann zum Beispiel noch einen Brauch der „Carbidschieten“ genannt wird. Dabei wird durch Vermischung verschiedener Dinge eine chemische Reaktion ausgelöst, welche zu einer Flamme und einem lauten Knall führt. Offenbar konkurrieren viele untereinander wer das neue Jahr mit dem größten Knalleffekt begrüßt.  Ein 54-Jähriger Mann hatte wohl auch vor durch Feintuning seine Kanne lauter knallen zu lassen, weshalb er das ganze mit der Zugabe von flüssigem Sauerstoff zu tunen versucht. Das Tuning gelang allerdings dermaßen gut, dass die Kanne explodierte und den Mann in den Tod riss.

Platz 9: Wer anderen eine Grube gräbt…

Wenn man in einer Nachbarschaft wohnt, wo häufig die Autos geklaut werden, dann muss man sich schon Sachen überlegen, wie man sich wehrt. So dachte sich das auch ein Mann aus Brasilien. So sicherte der 47 Jahre alte Angestellte der städtischen Sicherheitsbehörden sein Auto mit einer Drahtverbindung zu einer Hochspannungsleitung. Allerdings machte er den großen Fehler den Strom nicht abzuschalten, als er selber ins Auto einsteigen wollte. Am Ende wurde der Mann von seiner eigenen Diebstahlsicherung zu Tode gegrillt.

Platz 8: Aller guten Dinge sind nicht immer drei! Alte Weisheit nach Darwin!

Was zweimal gut gegangen ist das muss kein drittes Mal gut gehen. Das wüßte jetzt auch eine 27 Jahre alte ehemalige Schwimmerin, wenn sie nicht tot wäre. Zum Verhängnis wurde ihr offenbar Übermut im Südafrika als sie meinte noch ein drittes Mal durch einen Fluss Schwimmen zu müssen, in den Ortsansässige nicht mal einen Zeh reinhalten würden, da es in dem Fluss von Krokodilen und sonstigen potentiell gefährlich werdenden Tieren für Menschen wimmelt. Das Letzte, was Freunde von der jungen Frau sahen, waren ein paar Luftblasen im Wasser die aufstiegen. Trotz Suche tauchten keine Überreste mehr von ihr auf. Das Flussufer ist übrigens übersät mit Warnschildern die auf die Lebensgefahr hinweisen.

Platz 7: Kleine Sünden bestraft der Liebe Gott direkt

„Du sollst nicht stehlen“, so heißt eines der zehn Gebote. Ja, und das man das wirklich nicht machen sollte zeigt das abschreckende Beispiel eines Mannes aus Kalifornien, der bei einem Grand Canyon Opfer seiner eigenen Raffgier geworden ist. Dort entdeckte der Mann auf einem Felsvorsprung nämlich ganz viele Münzen, die andere Touristen dorthin geworfen haben, weil das Glück bringen soll. Na ja, und wer versucht das Glück anderer Menschen zu stehlen, der wird offenbar gleich bestraft. Der Mann sprang nämlich ausgestattet mit einer großen Plastiktüte zu den Münzen und sammelte alle davon ein. Beim Rücksprung zu seinem Ausgangspunkt unterschätzte er aber offenbar das Gewicht der ganzen Münzen, denn seine Sprungkraft reichte nun nicht mehr aus und er stürzte in den Abgrund, die Münzen nahm er allerdings auch dahin mit.

Platz 6: Frau am Steuer…

Es werden ja immer viele Witze über Frauen am Steuer gemacht, aber schlimmer noch als eine Frau so ans Steuer zu lassen scheint zu sein sie während der Fahrt vom Steuer wegzulassen. Zumindest wenn man es auf die Art macht, wie eine junge Frau aus Kentucky im vergangenen Jahr. Die wollte sich nämlich nicht die Zeit nehmen mal rechts ran zu fahren, um ihren Beifahrer an das Steuer zu lassen. Stattdessen wollte man einen Wechsel während der Fahrt vornehmen. Also machte man das kleine Dach auf, sie kletterte hoch, wollte sich aufstützen, rutschte aber ab und geriet mit dem Fuß ins Lenkrad. Der Beifahrer riss daraufhin das Lenkrad wieder in die richtige Position um den Wagen auf der Straße zu halten. Diese ruckartige Bewegung zurück kam aber so heftig, dass die ehemalige Fahrerin zur Fliegerin wurde und in eine Leitplanke geschleudert wird. Dieser Abflug aus dem Auto war dann gleichzeitig auch ihr letzter.

Platz 5: Was den Vater nicht umgebracht hat, erwischt dann den Sohn…

Alte Gerätschaften, die sich bewährt haben sollte man doch nicht unbedingt wieder reparieren, sondern vielleicht einfach mal wegschmeißen und neu kaufen. Allerdings kommt dieser Rat auch zu spät für einen 35 Jahre alten Rumänen, der ein Gartenwerkzeug reparieren wollte, mit dem sein Vater schon seit vielen Jahren zuvor den Garten geplättet hat. Was der Sohn aber offenbar nicht wusste, dass in diesem Gerät eine alte Granathülse aus dem zweiten Weltkrieg verbaut worden war. Beim Versuch daran rum zu schweißen ging diese dann in die Luft und kostete ihn das Leben.

Platz 4: Mit Vollgas in den Himmel

Selbstgebaute Feuerwerksraketen sind meistens schon etwas gefährlich, wenn man aber eine Tonne als Rakete benutzen will und sich dann noch mit dem Hintern draufsetzt und denkt man schießt zumindest nicht in den Himmel aber ein paar Meter geradeaus, dann kann das schon fatale Folgen haben. So auch für zwei Männer in Sedro-Wolley (USA). Diese füllten ein Fass voll Methanol und hofften auf ein paar Flugmeter mit der selbstgebauten „Rakete“. Das Fass explodierte aber und so ging der Flug schnurstracks in den Himmel, beide überlebten den Ritt nicht.

Platz 3: Erst denken, dann hinterher rutschen…

Auch wieder zwei Männern ist folgendes passiert, übrigens keine Angst, diesmal sterben nicht beide. Und zwar waren die beiden zusammen auf der Jagd und überquerten dabei einen Gletscher. Einer von beiden stolperte und rutschte schnell Richtung Gletscherende und verschwand aus der Sicht seines Kumpels. Als dieser, nach dem der erste Schock verflogen war, ihm nachrief ob alles ok wäre kam ein „Ja“ zurück. Dies führte zur fatalen Fehleinschätzung, das der Kumpel gerade eben einen schnelleren Weg runter vom Gletscher entdeckt habe. Also schmiss er sich hin und wollte ebenso hinterher rutschen. Dummerweise war eines der letzten Dinge die er dann gesehen haben muss, dass sein Kumpel sich gerade noch so am Abgrund an einem hervorstehenden Ast festhalten halten konnte. An der Stelle wo er am Abgrund ankam gab es allerdings keinen Ast und so ging es für ihn abwärts.

Platz 2: Dumm f…. gut, stirbt manchmal aber auch schneller

Ok, der Titel ist ein wenig hart gewählt, aber bitteschön, wenn man schon im Auto eine Nummer schieben will, dann parkt man doch das Auto am Besten an einer ruhigen Stelle. Das hat sich ein Pärchen in Brasilien allerdings nicht so genau überlegt, sie parkten ihr Auto um 6 Uhr morgens im Nebel auf der rechten Fahrspur einer der viel befahrensten Autobahnen des Landes. Uns so kam was kommen musste, also bevor die beiden kamen, kam ein LKW und knallte beide samt Auto von der Straße. Beide waren auf der Stelle tot. Übrigens sind die Preisverleiher des Darwin Awards der Meinung die beiden hätten sogar jeweils zwei Preise verdient. Zum einen haben sie sich natürlich selektiert und das auch noch bevor sie sich möglicherweise fortgepflanzt hätten. Also mehrfaches Glück für den menschlichen Genpool.

Platz 1: Der nächste Aufzug kommt bestimmt – aber nicht mehr für jeden

Last but not least noch die absolute Nummer 1 bei den kuriosesten Todesfällen 2010. Haben wir uns nicht alle schon einmal geärgert wenn sich vor unserer Nase die Aufzugstür schließt und erst einmal nicht mehr aufgeht? Sicher ist das jedem schon passiert, allerdings sollte man dann doch locker bleiben, zeigt zumindest das unrühmliche Beispiel eines Rollstuhlfahrers aus Südkorea. Dieser ärgerte sich am 25.08.2010 so sehr, dass er vor Wut mit seinem Fahrzeug dreimal die Aufzugtür rammte. Den dritten Crash machte dann aber die verschlossene Tür nicht mehr mit. Sie öffnete sich und der arme Kerl stürzte geradewegs in den Aufzugsschacht in den Tod. Traurig aber wahr und sogar bei Youtube dokumentiert.

Wer die Nerven hat sich den „Gewinner“ 2010 auf Video anzugucken, der kann das bei YouTube >Hier klicken< !

Infos zu den Preisträgern von darwinawards.com

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Quelle Schlaunews.de

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