Burj Khalifa

Das Schließen der Aussichtsplattform des Burj Khalifa hat mit ihr selbst gar nichts zu tun. Das Problem scheinen die Aufzüge zu sein. Dass man in Panik gerät, wenn ein Aufzug in solchen Höhen stecken bleibt, ist wohl mehr als nachvollziehbar und vermutlich ein Horrorerlebnis, das man so schnell nicht vergisst.

Warum schweigt man?
Warum Emaar aber den Vorfall verschwiegen hat und noch immer schweigt, das ist kaum nachvollziehbar, denn dass die Betroffenen reden werden, das musste auch den Verantwortlichen klar sein.

Schweigen heißt aber nicht automatisch auch vertuschen
Es wird wohl eher so gewesen sein, dass die Verantwortlichen im Burj Khalifa von diesem Vorfall so überrascht waren, dass sie gar nicht wussten, wie man mit solch einer Situation umgeht. Damit soll keinesfalls das Schweigen gerechtfertigt werden, aber man muss den Verantwortlichen auch zugestehen, dass der gigantische Burj Khalifa keine Vergleichs-Erfahrungen zulässt. Alle Beteiligten bewegen sich auf Neuland.

Die Sicherheit war garantiert – aber …
Tatsache ist aber auch, dass die Sicherheitsvorkehrungen gegriffen haben. Und wenn die Rettungsmannschaften noch etwas schneller vor Ort sein könnten, dann hätte man den 15 Betroffen viel ersparen können. 45 Minuten Wartezeit ist nicht hinnehmbar. Hinzu kommt noch, dass die Besucher der Aussichtsplattform und damit auch die „Gefangenen“ im Aufzug nicht informiert wurden.

Die Aufzüge im Burj Khalifa und deutsche Mitarbeit
Während vor allem die Medien in Deutschland zum Teil mit Hohn und Spott reagierten, haben die Redakteure eines vergessen: Die Entwicklung für das Projekt „Aufzüge im Burj Khalifa“ stammt überwiegend aus Deutschland, und zwar von der „Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen“! Die Drahtseile für die Aufzüge lieferte „Pfeifer Drako Drahtseilwerk“ aus Mülheim an der Ruhr. Auch noch andere deutsche Firmen bauten mit. So werden es auch deutsche Firmen sein, die an der Ursachenforschung mitarbeiten werden.

Man kann sicher sein, wird der Burj Khalifa wieder für die Besucher geöffnet, werden die Verantwortlichen wieder ein Stück schlauer sein, um solch einen Vorfall zu vermeiden. Und noch etwas: Wie sicher die Drahtseile und die Sicherheitsvorkehrungen der Aufzüge sind, wurde durch diesen Vorfall noch einmal bestätigt. Auch wenn niemand mit den 15 Betroffenen jemals tauschen will.

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