BDU-Präsident Schnieder: „Politik muss bei der Neuordnung der Landesbanken endlich Druck machen.“

2010 muss nach Ansicht des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) schnell und erkennbar Bewegung in eine grundlegende Strukturveränderung der Landesbanken kommen. Und das auch auf höchster Ebene: „Die Politik muss bei der Neuordnung der Landesbanken endlich Druck machen“, so BDU-Präsident Antonio Schnieder. Man könne die augenscheinlich gewordenen Fehlentwicklungen nicht weiter aussitzen, auch wenn Lösungen aufgrund der komplizierten Verflechtungen und der einzelnen Landesinteressen nicht einfach seien. Schnieder: „Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat schonungslos offen gelegt, was schon lange bekannt war: Die bisherigen Geschäftsmodelle der Landesbanken sind nicht zukunftsfähig und sieben Institute ein teurer, unsinniger Luxus.“ Am Ende der Neuordnung sollten nur noch maximal zwei bis drei Landesbanken stehen. Eine internationale Ausrichtung der Geschäftsstrategie müsse in allen Modellvarianten erhalten bleiben, sagte der BDU-Präsident weiter. Mittelfristig sei denkbar, die übrig gebliebenen Landesbanken in die Sparkassenorganisation zu integrieren.

Bonn/Berlin, 14. Januar 2010

Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.
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