Ausgezeichnete Weihnachtszeit

Im Wiedtal wird der Advent ganz besonders festlich zelebriert

Ausgezeichnete Weihnachtszeit

Der schwimmende Adventskranz ist eines der Highlights des „Weihnachtsdorfs Waldbreitbach“. (Bildquelle: epr/Touristik-Verband Wiedtal e.V./Andreas Pacek)

(epr) Wenn man fragt, was Leuten an Weihnachten besonders gefällt, lautet die Antwort nicht selten: die Adventszeit. Es ist einfach faszinierend, wenn sich die festliche Stimmung immer weiter steigert und die Besinnlichkeit überall zu spüren ist. Wer diese Tage und Wochen dann noch an Orten verbringt, die sich dem Fest der Feste auf spezielle Weise verschrieben haben, erlebt die Vorweihnachtszeit so intensiv wie noch nie.

Inmitten des Westerwaldes ist genau so eine Gemeinde beheimatet, die vom ersten Advent bis zum 27. Januar 2019 den Namen „Weihnachtsdorf Waldbreitbach“ trägt. Und das vollkommen zu Recht, denn der Ort hat sich in diesem Jahr gegen 35 Bewerber durchgesetzt und wurde „Best Christmas City“ in der Kategorie Kleinstadt. Dass das nicht von ungefähr kommt, beweist das tolle Konzept der Stadt. Die bekannteste Attraktion der Gemeinde ist die riesige Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Tausende von Hand gesammelte Wurzeln werden zusammen mit 40 Figuren, 85 Tieren und unzähligen echten Pflanzen zu einer prachtvollen Krippenlandschaft zusammengestellt. 1989 zum ersten Mal aufgebaut, erhielt sie 1998 einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

Ein weiteres tägliches Highlight in der Vorweihnachtszeit ist der „Stern über Bethlehem“ im Wald über Waldbreitbach – ein mit 3.500 Glühbirnen und 50 Krippen bestückter Wanderweg auf 1,9 Kilometern, der auf den Klosterberg der Waldbreitbacher Franziskanerinnen führt. Wahre Besuchermagnete sind auch die schwimmende Krippe und der schwimmende Adventskranz auf der Wied, die acht Meter hohe, sich drehende Weihnachtspyramide sowie der überdimensionale Adventskalender an einem alten Fachwerkhaus. Am zweiten und dritten Adventswochenende findet zudem jeweils der Christkindchenmarkt statt. Hier freuen sich die Besucher über Gedichte und kleine Geschenke vom Christkind und können sich neuerdings auch mit ihm und zwei Engeln fotografieren lassen. Ein Muss ist auch der Besuch im Internationalen Krippen- und Bibelmuseum von Baumeister Gustel Hertling mit mehr als 2.400 Exemplaren aus aller Welt auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Wer zwischendurch einen Abstecher in die Natur machen möchte, dem bietet sich nicht zuletzt der „Kleine Krippenweg“ durch das romantische Waldbreitbach an. Mehr dazu gibt es unter www.wiedtal.de

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