25 Jahre MP3: Von der Download-Revolution in die Streaming-Zukunft

25 Jahre MP3: Von der Download-Revolution in die Streaming-Zukunft

25 Jahre MP3

Aachen, 25. August 2020 – Nur wenige Dateiendungen sind so bekannt und so revolutionär wie diese. Bis heute steht die Bezeichnung MP3 fast schon als Synonym für Musik. Kein Wunder: Hat der weltbekannte Standard mittlerweile 25 Jahre auf dem Buckel. Und er stammt aus Deutschland.

Digitalrevolution aus Mittelfranken
Große technische Entwicklungen erwartet man gemeinhin aus dem nordamerikanischen Silicon Valley. 1995 waren es allerdings vor allem deutsche Forscher, Ingenieure und Wissenschaftler, die am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) im mittelfränkischen Erlangen die Musikindustrie in die Moderne führten. Und zwar mit dem Standard ISO/IEC 11172-3 – deutlich besser bekannt als Dateiendung „.mp3“ (MPEG Audio Layer 3). Die Idee war simpel: Damit Musik digital leichter zugänglich wird, sollten Audiodateien derart komprimiert werden, dass sie weniger Daten verbrauchen – bei kaum hörbaren Qualitätsverlusten. Erreicht wird das mit Hilfe des sogenannten psychoakustischen Modells. So funktioniert es: Das menschliche Gehör verarbeitet nicht sämtliche Informationen, nimmt bestimmte Frequenzbereiche überhaupt nicht wahr und hat beispielsweise auch Schwierigkeiten, leise Töne direkt im Anschluss an laute zu erfassen. Komprimierungsmethoden wie MPEG machen sich diesen Trick zunutze und bereiten Audiodateien derart auf, so dass für das menschliche Gehör nahezu keine Unterschiede wahrnehmbar sind – obwohl akustische Informationen fehlen.

Musik immer dabei
Es soll an dieser Stelle nicht um den seit 1995 vielfach ausgetragenen Streit gehen, wie verlustfrei oder -behaftet die MP3-Kodierung nun wirklich arbeitet. Denn auch wenn gerade geschulte Ohren den Unterschied freilich hören – der Siegeszug des Formats ist unumstritten. Der Standard ISO/IEC 11172-3 ebnete den Weg für Musik-Downloads. Der rege Austausch von Audiodateien fand zunächst unter völliger Missachtung jeglicher Urheberrechte vor allem über FTP-Server statt. Schnell entwickelten sich zudem digitale Tauschbörsen wie Napster®. Abgespielt wurde die Musik lange Zeit allerdings nur direkt am PC. Mit dem Aufkommen der ersten tragbaren MP3-Player gewann die Verbreitung des MP3-Formats weiter an Tempo. Ab 1998 kamen mehr und mehr mobile Abspielgeräte auf den Markt, mit denen MP3-Dateien beim Radfahren, zum Joggen, in Bussen oder Bahnen immer dabei waren. Als Apple® im Jahr 2001 die erste Generation des iPods® vorstellte, wurde die in Erlangen entwickelte Art, Musik zu speichern und zu hören, endgültig zur Selbstverständlichkeit.

Das Streaming-Zeitalter
Wieder einige Jahre später verschwanden dedizierte Abspielgeräte dann wieder aus unserem Alltag. Seit vielen Jahren übernehmen Smartphones völlig selbstverständlich die Rolle, die vorher MP3-Player ausgefüllt haben. Das Zeitalter des Musik-Streamings wurde eingeläutet. Heute hören die meisten von uns zumindest den Großteil ihrer Musik über Streaming-Dienste wie Spotify®. Kostenlos und werbefinanziert oder als kostenpflichtiges Abo. Auf niedrige Datenraten getrimmt oder spezialisiert auf verlustfreie hochauflösende Kodierungs-Methoden – das Angebot der Anbieter ist heutzutage breit gefächert. Und auch wenn das technisch inzwischen überholte MP3-Format selbst in diesen Angeboten kaum noch aktiv Verwendung findet, legte es doch den Grundstein und erreichte sein Ziel, digitale Musik leichter zugänglich zu machen.

Moderner Komfort
Die Vorteile und der Komfort des Online-Streamings sind heutzutage nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Wortwörtlich per Fingerzeig stehen uns ganze Musik-Bibliotheken zur Verfügung, statt einzelner Schallplatten, Kassetten oder CDs, die händisch gewechselt werden müssen. Musikempfehlungen lassen sich online ebenso kinderleicht weitergeben wie ganze Playlists. Nicht einmal die Forscher des Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen hätten sich träumen lassen, wie sehr ihre Entwicklung letztlich den Umgang mit Musik prägen und verändern würde. Auch wenn Nutzer moderner Streaming-Lösungen heute weniger auf verfügbaren Festplattenspeicher als auf Datenvolumen und Verbindungsqualität schauen.

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