1. FC Köln: Mitgliederinitiative erhebt schwere Vorwürfe gegen den Vorstand

Die Mitgliederinitiative fc-reloaded.de, um den Kölner Anwalt Stefan Müller-Römer, erhebt auf ihrer Homepage schwere Vorwürfe gegen die aktuelle Vereinsführung der Geißböcke.

So habe man das gestellte Ultimatum, zur Herausgabe der Adressen aller Mitglieder an einen Treuhänder, einfach verstreichen lassen, und lediglich zum genannten Termin angekündigt diese herauszugeben.

Zudem versuche man nun die eigenen Mitglieder zuerst anzuschreiben, unter dem Deckmantel ihnen die Möglichkeit zu geben, gegen die Herausgabe der Daten Einspruch zu erheben. Allerdings sieht man auf Seiten von fc-reloaded darin einen Versuch die Mitglieder vorher zu beeinflussen.

Dies sei außerdem eine unnötige Geldverschwendung auf Kosten des Vereines und seiner Mitglieder, und das nur um eine demokratische Willensbildung zu verhindern, und die Mitgliederinitiative zu diskreditieren. Dabei gehe es im Kern um eine einfach Satzungsänderung, was ein normaler und demokratischer Prozess in einem Verein darstelle.

Als letzten Kompromissversuch wolle man jetzt ein Schreiben aufsetzen, dass der Verein dann selber unter Aufsicht an alle Mitglieder versenden soll.

In einer Stellungnahme auf der Homepage der Initiative vergleicht man die Praktiken des Vorstandes um Wolfgang Overath, mit der von Militärdiktaturen in Afrika und Osteuropa. Diese versuchen ebenso mit allen Mitteln ihre Macht zu erhalten. Zu diesen Tricksereien zählen, so die Vorwürfe von fc-reloaded, auch Versuche der Vereinsführung die Presseberichterstattung über die Faninitiative einzudämmen.

Außerdem werfen die Macher von fc-reloaded dem Verein Scheinheiligkeit vor, einerseits sträube man sich jetzt die Adressen der Mitglieder herauszugeben, andererseits sei dies in der Vergangenheit bereits gängige Praxis gewesen. So sind offenbar mehrfach Adressen an Werbepartner weitergegeben worden. Dies wolle Müller-Römer jetzt auch prüfen lassen, ob es sich dabei nicht um eine Datenschutzverletzung gehandelt habe.

fc-reloaded braucht die Mitgliederadressen, um eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen zu können, dabei soll dann eine Strukturreform beschlossen werden, die den Mitgliedern mehr Mitbestimmung im Verein ermöglicht.

Allerdings macht die Initiative bereits mehrfach klar, dass sie im jetzigen Vorstand ein Hindernis für weitreichende Reformen sieht und diesen deshalb auch abwählen lassen will.

Mehr Infos zu den Vorwürfen auf www.fc-reloaded.de

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